Einen Tag vorher: wer ist (not-)hot und wer gewinnt den ESC?

Nach den beiden Halbfinalen und dem enttäuschenden Ausscheiden von Dänemark, die zwischenzeitlich bis auf Platz 15 der Wettquoten vorrücken konnte, gibt es neue interessante Entwicklungen zu beobachten.

Gewinner der Halbfinale:

  • Portugal: Die schwarze Mamba hat zugebissen und katapultiert sich im direkten Vergleich vom Vortag des ersten Halbfinals bis heute um sage und schreibe 8 Plätze nach vorne. Mit all den Discostampfern ist die wohltuende Ruhe des Songs sehr wahrscheinlich der Grund für den Höhenflug.
  • Finnland: In dem selben Zeitraum schaffte es Finnland sich 7 Plätze zu verbessern. Die Mainstream kompatibelen Rocker überzeugten vor allem durch ihre Energie bei ihrem Auftritt gestern Abend. Es sieht fast so aus, als ob sie das beste Ergebnis für die arg gebeutelten Finnen seit Lordi einfahren können. Dazu müssten sie besser abschneiden als Softengine die 2012 den 11. Platz erreichen konnten.
  • Ukraine: Immerhin 4 Plätze verbesserten sich Go_A mit ihrem Elektrosong Shum. Nicht auszudenken was sie mit ihrem Vorjahressong Soloway hätten erreichen können.
  • San Marino: Senhit konnte mit Flo Rida endlich ihren Auftritt komplettieren. Für mich war sie ja schon eine der Gewinner:innen der Proben. Allerdings war davon bei den Wettquoten nichts zu sehen. Jetzt endlich ging es 4 Plätze nach oben, und somit in die Top Ten.

Verlierer der Halbfinale:

  • Zypern: Wie fast schon erwartet, schaffte es Elena nicht mit dem x-ten Aufguss von Elenis Fuego das Publikum und die Wettanbieter zu überzeugen und musste ihre gewonnenen sieben Plätze wieder einbüßen. Sie steht damit wieder auf dem selben Platz 12 wie vor den Proben.
  • Griechenland: Stefania konnte mit ihrem Auftritt überhaupt nicht überzeugen und viel ebenfalls um 7 Plätze auf Platz 17 zurück. Vermutlich liegt es an dem seelenlosen Videoclip Auftritt im zweiten Halbfinale. Man möchte ja beim ESC einen richtigen Liveauftritt sehen, keinen Auftritt mit Greenscreen, der nur am Fernseher funktioniert.
  • Bulgarien: Bei Bulgarien konnte ich nie verstehen, warum so viele Leute darauf setzen. Anfangs war Viktoria sogar auf Platz 5. Jetzt spiegelt die Platzierung eher die Qualität des Songs wieder, es ging zurück auf Platz 11.

Wer gewinnt denn jetzt den ESC?

Das kann man nur schwer einschätzen. In diesem Jahr gibt es keinen richtigen Favoriten, sondern mehrere Künstler:innen, die die Chance haben ganz vorne zu stehen. Ich wage es trotzdem mal eine Prognose abzugeben. Ich folge hier nicht den Buchmachern, für die Italien auf der Favoritenposition stehen. Man darf aber nicht vergessen, dass sie mit Finnland einen starken direkten Konkurrenten fürs Finale bekommen haben. Außerdem schließe ich es nahezu aus, dass sie von den Jurys genügend Punkte bekommen.

Für mich hat Frankreich die besten Chancen zu gewinnen. Normalerweise sind es ja eher die Jurys, die auf Chansons stehen, allerdings konnte Barbara im französischen Vorentscheid schon zeigen, dass sie auch das Televoting gewinnen kann. Ich glaube das morgen Frankreich als Sieger ganz oben stehen wird.

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