Das Große ESC Voting 2019

Auch in diesem Jahr gibt es mal wieder ein User Voting. Es sind zwar noch zwei Wochen bis alle Songs feststehen aber ich würde mich freuen, wenn ihr schon eure Stimmen abgebt.

Spotify Playlisten der ESCs

Hier findet ihr die aktuelle Spotify Playlist für den ESC 2019. Die Playlists der vergangenen Jahre findet ihr in der Headernavigation.

Buchmacher Tipps

Es ist immer wieder spannend die Buchmacher Tipps zu verfolgen. In der Regle liegen sie zumindest was den ersten Platz betrifft immer ganz nahe dran und spätestens am Tag des Contest in 8 von 10 Fällen richtig.

Melodi Grand Prix 2020 – Østlandet

Es geht weiter mit dem dritten Halbfinale des Melodi Grand Prix. Diesmal geht es nach Østlandet, den zweitgrößten und bevölkerungsreichsten Teil Norwegens. Um einmal das Verhältnis zu sehen, dieser Landesteil hat 10 Mal mehr Einwohner als Sørlandet deren Vertreter wir am vergangenen Wochenende gesucht hatten. Im Vergleich wäre das ein Drittel der Einwohner von Bremen gegen die Einwohner von Brandenburg. Das deutsche Bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen hat ungefähr noch einmal 8x mehr Einwohner als Østlandet. So genug der Zahlen, es geht ja schließlich um Musik. Am kommenden Samstag wieder gegen 19:50 Uhr startet die nächste Show und bietet deutlich mehr Abwechslung als die Show am vergangenen Wochenende. Mal schauen, ob es hier auch wieder so eine offensichtliche Hörermanipulation durch die Bevorzugung einiger Künstler gibt, denen mehr oder bessere Einspieler gewidmet wurden als anderen. Warum zum Beispiel bei Lisa die Familie mindestens 3 Mal interviewt wurde und auch noch Kinderbilder von ihr gezeigt wurden, während das bei anderen nicht vorkam. Manche sind eben gleicher als andere.

JÆGER – How About Mars

“In dem Lied bin ich eine Art von Aliens, die dich auf meinen Heimatplaneten Mars bringen wollen. Um es so auszudrücken bleibt Dir hier nur die Wahl, dich der Reise anzuschließen!” – sagt die 26-jährige Künstlerin, die zeitweise in Oslo und Asker lebt, selbst über ihren Song. Und genauso kommt der Elektro-Pop-Rock-Song deren Einflüsse unverkennbar eher bei experimentaler Popmusik liegen auch daher. Obwohl ich ja ausgemachter Fan von Elektropop bin, ist mir der song, der mir zwar ausgesprochen gut gefällt, etwas drüber und etwas zu experimentell. hier hätte man doch etwas zurücknehmen können. Immerhin sehr erfrischend und nicht die übliche 08/15 Weichspülpop-Schiene.

Roel Rats, einer der Komponisten war auch schon am Titel 22 von Irlands Sarah McTernan im vergangenen Jahr beteiligt. die drei anderen Komponisten Synne Vorkinn, Chris Wortley und Sindre T. Jenssen sind bisher beim ESC nicht in Erscheinung getreten.

Kim Wigaard & Maria Mohn – Fool For Love

Das obligatorische Liebesduett einer jeden Vorentscheidung haben wir in dem Song von Kim und Maria gefunden. Fool for Love ist so sensationell gesungen, das man beinahe über die Banalität der Schnulzballade hinwegsehen könnte, aber nur beinahe. Nunja man muss gestehen dass dieser Song vor dem Jahr 2000 den ESC wahrscheinlich gewonnen hätte. Hab ich schon erwähnt wie perfekt die beiden Gesangstrainer den Song intonieren? Hammer! Die beiden mit einem moderneren Song und bäm! ich würde für sie anrufen.

Hier kennt man den Musikproduzenten Arve Furset vom norwegischen Beitrag beim ESC 2004, wo er mit dem für Jostein Hasselgård den vierten Platz belegen konnte. Komponist Torbjørn Raae ist der Haus und Hofkomponist von Maria Mohn.

Rein Alexander – One Last Time

Ohje, hier wurde auch eher in die Songkiste der Jahrtausendwende mit einigen moderneren Modifizierungen gegriffen. Der Song erscheint für ein 2020er Musikfestival völlig aus der Zeit gefallen und altbacken. Hier wird es wohl vor allem auf die Präsentation ankommen, denn es gibt sicher immer noch genug Leute, die dafür anrufen würden, denn der Song ist durchaus stimmig produziert. Ein bischen originell ist zumindest dass es mit Rein Alexander ein Musicaldarsteller mittleren Alters singt, statt einer 25-jährigen Hupfdohle die so einen Titel normalerweise präsentiert.

Überraschenderweise sind die Komponisten Erik Småland und Rapper Kristoffer Tømmerbakke noch nicht für den ESC tätig gewesen.

Tore Petterson – The Start of Something New

Eigentlich möchte ich über diesen Song gar nichts schreiben. Swing geht sowas von gar nicht beim Eurovision Song Contest und das wissen wir nicht erst seit Roger Cicero 2007. Es kommt ja nicht so oft vor dass ich mir einen Song noch nicht einmal anhören möchte, hier ist es der Fall- GRUSELIG!!

Komponist Knut Bjørnar Asphol war schon im vorletzten Jahr für Alexander Rybaks This is how you write a  Song neben dem Sänger selbst verantwortlich gewesen.

Wenn die Norweger nicht allesamt Möhrchen in den Öhrchen haben, dann bleibt ihnen nur die Wahl für JÆGER. Alles andere wäre vergebenen Liebesmühe. Diese Halbfinale ist deutlich abwechslungsreicher als das vergangene Woche aber die Songs sind durchweg schlechter, das muss man leider zugeben. Hoffentlich wird es in den übrigen 3 Halbfinales noch besser.

Melodifestivalen 2020

Soeben wurde die Startreihenfolge der einzelnen Acts beim schwedischen Melodifestivalen bekannt gegeben. Schweden ist ja das Land der Wiederholungstäter. Allerdings sind es in diesem Jahr ganze 21! Teilnehmer die solo oder als Teil einer Gruppe früher schon einmal am Mello teilgenommen haben. Darunter auch diverse ESC Teilnehmer angefangen von Benny Anderssons (ABBA) Schwiegertochter Nanne Grönvall die 1996 als Teil der Band One More Time den dritten Platz belegen konnte, Anna Bergendahl die 2010 als einziger schwedischer Act im Halbfinale hängenblieb, Robin Bengtsson der 2017 den fünften Platz belegte und “Fremdgeher” Victor Crone der im vergangenen Jahr für Estland auf den 20. Platz kam.

Die größte Anzahl an Teilnahmen hat in diesem Jahr Linda Bengtzing mit ihrer siebten Teilnahme, Mariette und Frida Öhrn folgen auf den Plätzen mit ihrer jeweils vierten Teilnahme.

Wa die Komponisten anbelangt ist das Mello auch eine Fundgrube mit Wiederholungstätern geworden aus der sich gefühlt jedes zweite Land außerhalb Schwedens ebenfalls bedient. In die Garde der klassischen Komponisten, ohne die das Mello überhaupt nicht mehr auszukommen scheint, wie Thomas G:son (60 Titeln, in 2020 4 Titel), Joy (und Linnea) Deb (11 Songs, 1 Titel in 2020), und Frederik Kempe (in diesem Jahr nicht dabei, bisher 33 Titel), startet in diesem Jahr mit 6 Titeln Jimmy Jansson (insgesamt 22 Songs) richtig durch. Auch internationalere Komponisten wie Laurell Barker und Anderz Wrethov sind in diesem Jahr mit jeweils zwei Titeln vertreten, wobei letzterer auch quasi ein Dauergast beim Mello ist.

Deltävling 1

PlatzStartnr.InterpretTitel
Musik (M) und Text (T)
Zuschauerstimmen
(Televoting & App)
  Bild
Stimmen%Punkte
1The MamasMove
M/T: Melanie Wehbe, Patrik Jean, Herman Gardarfve
2Suzi PMoves
M/T: Joy Deb, Suzi Pancekov, Aniela Eklund, Malou Ruotsalainen, Chanel Tukia, Kenny Silverdique
3Robin BengtssonTake A Chance
M/T: Jimmy Jansson, Karl-Frederik Reichhardt, Marcus Winther-John
4Malou PrytzBallerina
M/T: Thomas G:son, Peter Boström, Jimmy Jansson
5OVÖInga problem
M/T: Nicholas Frandsen, Lukas Nathanson, Jean-Willy Akofely, Nickie Osenius Kouakou
6Sonja AldénSluta aldrig gå
M/T: Bobby Ljunggren, David Lindgren Zacharias, Sonja Aldén
7Felix SandmanBoys With Emotions
M/T: Tony Ferrari, Parker James, Peter Thomas, Philip Bentley, Nicki Adamsson, Felix Sandman

Deltävling 2

PlatzStartnr.InterpretTitel
Musik (M) und Text (T)
Zuschauerstimmen
(Televoting & App)
  Bild
Stimmen%Punkte
1Klara HammarströmNobody
M/T: Erik Smaaland, Palle Hammarlund, Klara Hammarström
2Thorsten FlinckMiraklernas tid
M/T: Thomas G:son
3DotterBulletproof
M/T: Dino Medanhodzic, Johanna Jansson, Erik Dahlqvist
4Méndez feat. Álvaro EstrellaVamos Amigos
M/T: Palle Hammarlund, Jimmy Jansson, Jakke Erixson, Leo Mendez
5Linda BengtzingAlla mina sorger
M/T: Yvonne Dahlbom, Jesper Welander, Adam Jönsson, Linda Bengtzing
6Paul ReyTalking in My Sleep
M/T: Paul Rey, Lukas Hällgren, Alexander Standal Pavelich
7Anna BergendahlKingdom Come
M/T: Bobby Ljunggren, Thomas G:son, Erik Bernholm, Anna Bergendahl

Deltävling 3

PlatzStartnr.InterpretTitel
Musik (M) und Text (T)
Zuschauerstimmen
(Televoting & App)
  Bild
Stimmen%Punkte
1MarietteShout It Out
M/T: Thomas G:son, Cassandra Ströberg, Alex Shield, Mariette Hansson
2Albin JohnsénLivet börjar nu
M/T: Robin Stjernberg, Albin Johnsén, Gino Yonan
3DrängarnaPiga & dräng
M/T: Anders Wigelius, Robert Norberg, Jimmy Jansson
4Amanda AasaLate
M/T: Amanda Aasa, Siri Jansson, Erik Grahn, Alex Shield
5Anis don DeminaVem e som oss
M/T: Anderz Wrethov, Johanna Elkesdotter Wrethov, Anis Don Demina, Robin Svensk
6Faith KakemboCrying Rivers
M/T: Jörgen Elofsson, Liz Rodrigues
7MohombiWinners
M/T: Jimmy Jansson, Mohombi, Palle Hammarlund

Deltävling 4

PlatzStartnr.InterpretTitel
Musik (M) und Text (T)
Zuschauerstimmen
(Televoting & App)
  Bild
Stimmen%Punkte
1Frida ÖhrnWe Are One
M/T: Frida Öhrn, Hampus Eurenius, Nicklas Eklundy
2William StridhMolnjus
M/T: Markus Lidén, Christian Holmström, David Kreuger, William Stridh
3Nanne GrönvallCarpool Karaoke
M/T: Nanne Grönvall, Peter Grönvall
4Victor CroneTroubled Waters
M/T: Dino Medanhodzic, Benjamin Jennebo, Victor Crone
5Ellen Benediktson & Simon PeyronSurface
M/T: Paul Rey, Laurell Barker, Anderz Wrethov, Sebastian von Koenigsegg, Ellen Benediktson
6Jakob KarlbergOm du tror att jag saknar dig
M/T: Nanne Grönvall, Isak Hallén, Henrik Moreborg, Jakob Karlberg
7Hanna FermBrave
M/T: David Kjellstrand, Jimmy Jansson, Laurell Barker

Melodi Grand Prix 2020 – Sørlandet

Gestern hat der Norwegische Sender seine Teilnehmer fürs erste Halbfinale des Melodi Grand Prix 2020 bekannt gegeben. Man lehnt sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man voraussagt dass der große Wurf noch nicht dabei ist. Der Modus sieht wie folgt aus: es wird zwei Duelle geben, im ersten tritt Kim gegen Raylee an und im zweiten batteln sich Geirmund gegen Lisa. Die jeweiligen Sieger treten in einem Superfinale gegeneinander an und der Sieger hat die Qualifikation neben den 5 bereits fürs Finale gesetzten Acts sicher. Das wiederholt sich Woche für Woche in allen 5 NorwegischenRegionen bis wir ein komplettes Finalfeld von 10 Teilnehmern haben, von denen dann am 15. Februar der Sieger das Ticket für Stockholm löst.

DuellStartnr.InterpretTitelZuschauerstimmen (App + Online-Voting) 
Stimmen%
11Kim RysstadRainbow
2RayleeWild
21GeirmundCome Alive
2Lisa BørudTalking About Us

Rainbow fängt ganz vielversprechend an, wird dann aber im Refrain nur 2010er Stangenware. Hier hätte ich mir mehr Mut gewünscht. Der Interpret Kim Rysstad nahm bereits 2012 beim Melodi Grand Prix teil, schied aber vorzeitig im ersten Halbfinale aus.

Eine alte Bekannte zeigt sich bei Wild für die Komposition verantwortlich. Mit gleich zwei Titeln in diesem Halbfinale des Melodi Grand Prix versucht Laurell Barker, die sich bereits für ganze drei Kompositionen beim letztjährigen ESC verantwortlich zeigte (DE, AUT und GB) ihren Erfolg zu wiederholen. Zusammen mit Andreas „Stone“ Johansson der ebenfalls im vergangenen Jahr mit Jon Lundviks Too Late for Love einen Titel im Rennen hatte und 2017 beim Melodifestivalen mit dem Titel Running with Lions von Alice vertreten war, und, darfs ein bischen mehr sein, Anderz Wrethov seineszeichen verantwortlich für den 3. Platz von Aserbaidschans Always von Arash und Aysel (2009) und den zweiten für Zypern durch Fuego von Eleni Foureira (2018). Außerdem brachte er es bereits auf 18 Einreichungen beim Melodifestivalen. Was sollte denn da schiefgehen? Nunja, irgendwie alles. Ich finde ja solche Fuego-esquen Songs sind schwer zu bewerten. Zu Beginn der Saison 2018 fand ich Fuego auch total billig. So geht es mir hier auch. Allerdings könnte ich mir auch hier vorstellen dass der Song bei einem passenden Auftritt ebenfalls zu Euphorieexplosionen führen könnte, wenngleich er sicherlich nicht die Qualität des Vorgängers hat. Auf jeden Fall wird hier von Seiten der Komponisten eher geklotzt als gekleckert. Achja gesungen wird er von Raylee Charlotte «Lotta» Kristiansen die bereits 2015 am Melodi Grang Prix teilnehmen konnte.

Den innovativsten Song gibts hier von Geirmund (Hansen), der nach 2 Minuten allerdings etwas anfängt zu langweilen. Schade eigentlich. Auch hier hätte man viel mehr draus machen können.

Puh, über den Song von Lisa Børud brauchen wir uns gar nicht auszulassen. Das ist Ausschussware ebenfalls von Laurell Barker und ebenfalls Anderz Wrethov die hier den Titel zusammen mit Jimmy Jansson zu verantworten haben. Letzterem werden wir noch mit 6 Kompositionen im schwedischen Mello 2020 begegnen. Vierte im Bunde ist die eher unbekannte Mala Wright. Die Sängerin tanzte schon 2018 durch Alexander Rybaks Song, fiel aber weitgehend bisher nicht durch singen auf.

Was soll man zu solchen Kompositionen sagen? 2 Songs von Laurell Barker und Anderz Wrethov von denen Wild der klar bessere ist und zwei Jungs, deren Songs kaum aus dem Quark kommen und bestenfalls als Musikbegleitung beim Arbeiten geeignet sind. Versteht mich nicht falsch, ich werde mir zumindest 3 der Songs in meine Jahresplaylist aufnehmen, allerdings für den Song Contest ist es mir hier zu seicht. Das wird sicher noch besser werden.

Als Intervall Act wird der bereits fürs Finale qualifizierte Sondrey mit Take My Time zu sehen sein. Sein Song wurde wie der von Geirmund Hansen auch von Eric Lumiere mitkomponiert. Die Einflusse von The Weeknd sind bei dem souligen Titel kaum zu überhören. Ob das so etwas für die breite Masse beim Melodi Grand Prix oder gar beim ESC ist, muss sich erst noch zeigen.

Meine Prognose für die Duelle wäre Wild gewinnt gegen Rainbow und Come Alive gegen Talking about us. Am Ende wird Raylee mit Wild ins Finalen einziehen. Allerdings darf man hier den Auftritt nicht unterschätzen. Sollte Sie auf der Bühne nicht abliefern, könnte alles zugunsten von Rainbow oder Come Alive kippen, die beide für mich die zweitbesten Songs sind. Talking about us müsste mit Abstand weit hinten landen.

Albanien 2019 – Warum genau der richtige Song gewonnen hat

Gestern Abend ging das dreitägige Festivali i Këngës 2019 zu Ende und hat die Bubble in die erste Schockstarrre des Jahres (oder die letzte diesen Jahres?) versetzt, denn Fanliebling Elvana Gjata konnte mit Ma Tena “nur” den zweiten Platz ergattern und mußte ihrer Kollegin Arilena Ara mit ihren Shaj den Sieg und die damit verbundene Qualifikation für den Eurovision Song Contest überlassen. Ja ich gebe zu, dass mir persönlich Ma Tena auch sehr gut gefallen und sich sicherlich einen Platz in meiner Jahresplaylist gesichert hat. Allerdings ist mir der Balkanpopsong dann doch irgendwie nicht typisch Albanien. Hier braucht man seit Rona Nishlius Suus 2012 unbedingt eine schreiende Frau und Arilena konnte diesen Slot besser füllen als Elvana. Dazu kommt noch dass die Gewinnerin deutlich besser live gesungen hat, als die zweitplatzierte. Gerade für die große Bühne ist das äußerst wichtig.

Bei dieser Juryzusammenstellung mit Christer Björkmann, der ja nach dieser Saison von seiner Delegationsleiterfunktion für Schweden zurücktritt, und Dimitris Kontopoulos, der als Komponist bereits für vier Top 3 Platzierungen beim ESC sorgen konnte, hätte ich eigentlich eher zugunsten des Popsongs getippt. Allerdings kann man auch hier nur spekulieren bevor die finalen Bewertungen veröffentlicht werden. Ich finde zwar immernoch, dass ausländische Juroren das Ergebnis verfälschen weil jedes Land doch seine eigene Musikidentität besitzen sollte, allerdings konnte sich hier der richtige Song durchsetzen. Man muss allerdings zugeben, dass Ma Tena beim Contest wahrscheinlich das bessere Endergebnis erzielt hätte.

Endlich ging die lange Wartezeit auf den ersten Vorentscheid zu Ende. Auf den nächsten müssen wir noch etwas warten. Aktuell ist es die EMA am 18. Januar.

Edit 14:15 Uhr: Und es ist so, wie schon vorher vermutet, dass Christer Björkmann und Dimitris Kontopoulos zusammen mit dem Islänischen Juror Felix Bergsson jeweils ihre Höchstpunktzahl an Elvana Gjata vergeben haben. Sie wurde aber von den beiden albanischen Jurorinnen Mikaela Minga und Rita Petro unisono deutlich schlechter bewertet, somit konnte Arilena Ara gewinnen.

PlatzInterpretTitelC. B.D. K.F. B.M. M.R. P.Gesamt
1Arilena AraShaj101313131867
2Elvana GjataMe tana1818182864
3Sara BajraktariAjër1310108950
4Bojken LakoMalaseen383181345
5Era RusiEja Merre89910743
6Kamela IslamajMë ngjyros66491035
7Albërie HadërgjonajKu ta gjej dikë ta dua7565427
8Tahir GjociMe gotën bosh2486323
9Valon ShehuKutia e Pandorës1277623
10Robert BerishaAjo nuk është unë9323118
11GenaShqiponja e lirë4711518
12Olta BokaShkrime në mur5154217

Es geht langsam wieder los – 2020 Edition

Bisher habe ich mich noch etwas zurückgehalten, denn wirklich viele Informationen gab es in den vergangenen Wochen nicht. Jetzt möchte ich euch aber doch eine Zusammenfassung der Ereignisse bis zum heutigen Tag geben:

Austragungsort:

Der wichtigste Teil bisher war die Wahl des Austragungsortes für den ESC 2020. Nach dem Gewinn durch die Niederlange im Mai diesen Jahres, bekundeten gleich 9 Städte ihr Interesse den Contest auszurichten. Vier Mal konnte unser kleines Nachbarland bisher gewinnen und die austragenden Städte waren Hilversum (1958), Amsterdam (1970) und Den Haag (1976). Nach dem erneuten Gewinn 1959 konnten bzw. wollten die Niederländer nicht den Contest erneut ausrichten und so wurde dieser dann 1960 nach London verlegt. Als Ausgleich war aber dann 1980 Den Haag erneut Austragungsort, für Israel, die in der gleichen Breduille steckten wie die Niderlande 1960. Bereits früh galten Maastricht und Rotterdam als Favoriten und so war es nicht weiter verwunderlich, dass nach der ersten Runde Amsterdam, Leeuwarden, Den Haag und Breda von selbst die Segel strichen. Arnhem, s’Hertogenbosch und Utrecht schieden aus und somit blieben die beiden erstgenannten erwartungsgemäß übrig von denen dann Rotterdam mit der Ahoy Arena als Sieger hervorging.
Immerhin ist diese mit einem Fassungsvermögen von 12.800 Personen  größer als im vergangen Jahr (7.500) aber auch deutlich kleiner als beim Contest in Lissabon (20.000). Ebenso wurde festgelegt, dass unsere spannenste Woche im kommenden Jahr mit dem 1. Halbfinale am 12. Mai 2020, gefolgt vom 2. Halbfinale am 14. Mai und dem Grand Final am 16. Mai.

Teilnehmer:

Gestern, am 10.10., endete die Frist an der die zugesagten Teilnehmerlänger diese noch zurückziehen konnten ohne eine Strafe zu bezahlen und somit können wir mit einiger Sicherheit sagen, dass wir im kommenden Jahr mit mindestens 39 Teilnehmern rechnen können. Es könnten aber bis zu 43 werden, denn Bulgarien, Ungarn, Armenien und Moldawien haben noch keine konkrete Zusage abgegeben. im vergangenen Jahr veröffentlichte die EBU am 7. November die endgültige Anzahl der Teilnehmer per Pressemitteilung. Bei Bulgarien müssen wir sicher am Meisten zittern, da sie sich im vergangenem Jahr trotz massiver Erfolge eine Auszeit gegönnt hatten. Die anderen 3 Länder blieben allerdings 2019 im Halbfinale hängen. Erfreulicherweise ist die Ukraine wieder dabei, nachdem wir MARUV schmerzlich im Finale vermisst hatten.

Belgien – Fahrstuhlmusik zum Abschalten

Als erstes Land gab bereits Belgien seine Interpreten bekannt. Sie schicken die Trip-Hop Band Hooverphonic ins Rennen. Die Band ist außerhalb von Belgien kaum jemand einen Begriff, jedoch steuerten sie bereits bei Kinofilmen oder Werbespots ihre Songs bei. In Belgien ist die Band ganz erfolgreich und konnte mit ihren bereits 10 Studio und 2 Live Alben diverse Nummer 1 Platzierungen erreichen. Lediglich bei den Singleauskopplungen fehlt bisher ein Nummer 1 Hit. Einen Titel gibt es wie üblich erstmal noch nicht. Der wird sicher wie in diesem Jahr auch sehr spät bekannt gegeben. Ich finde die Musik zum nebenbei hören sehr angenehm. Für die große Bühne ist mir das zu wenig und zu einschläfernd.

Spanien – Der ewige Zweite

Auch die Spanier sind in diesem Jahr recht früh dran mit ihrer Nominierung. Überhaupt hat dies sehr viele überrascht, da es schon einen neuen Termin für die Operacion Trifuno gab und man eigentlich damit rechnen konnte dass diese auch in diesem Jahr wieder als spanischer Vorentscheid fungieren wird. In den letzten 20 Jahre gab es nur zweimal eine interne Nominierung mit Las Ketchup (2006) und Edurne (2015). Wer jedoch jetzt mit einem sehr bekannten Sänger gerechnet hatte, den muss ich auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Blas Canto ein ehemaliger JESC Vorentscheidungs Teilnehmer (2004) und schließlich mit der Band Auryn spanischer Vorentscheid Teilnehmer (2011) wurde die Ehre zuteil Spanien zu vertreten. Der wandlungsfähige Sänger ist zumindest nett anzuschauen, wenn er jetzt noch einen guten Song bekommt, dann wird das vielleicht war mit der linken Tableuhälfte, die Spanien zuletzt 2014 und 2012 erreichen konnte.

Ich bin gespannt ob sich in dieser Saison die Bekanntgabe der Songs wieder soweit nach hinten schieben wird wie in der vergangenen. Dann könnten wir wieder zu Weihnachten in Albanien den ersten Song beim Festivali i Këngës erwarten. Let the Eurovision Season begin!

Sonstige News:

– Jon Ola Sand, der executive Superviser des ESC wird nach seinem 10. Contest, 2020 zurücktreten.
– Netflix sicherte sich für 2020 die Übertragungsrechte für die USA
– Der deutsche Vorentscheid wird ebenso wie in den vergangenen 2 Jahren abgehalten. Bis zum 1. 10. konnten Songs eingereicht werden.
– Österreich und die Schweiz werden ihre Vertreter wieder intern auswählen.
– Eurovision in Concert wieder am 4. April 2020 im AFAS Live in Amsterdam stattfinden.

Deutschland doch Vorletzter

Wie schon vermutet wurde durch menschliches Versagen (“Human Error”) die falschen Punkte als Ersatzpunkte für die disqualifizierte Jurywertung im Grand Final vergeben. Wie Wiwibloggs heute berichtet wurde dies korrigiert. In den Statuten steht, dass bei der Disqualifikation einer Jury der Durchschnittswert der Nachbarländer als Indikator genommen wird. Dieser wurde auch genommen, allerdings nicht von vorne sondern von hinten. Das bedeutet, dass das Land das im Durchschnitt die wenigsten Punkte der Nachbarländer bekommen hatte, nämlich Israel, die meisten Punkte für die Jurywertung bekam. Da ist so natürlich nicht richtig. Das bedeutet, dass Schweden und Norwegen ebenso wie Aserbaidschan und Nordmazedonien die Pätze tauschen, Zypern & Malta gewinnen zwei Plätze, während Slowenien und Frankreich 2 verlieren. Auch tauschen Serbien und San Marino genau wie Weißrussland und Deutschland die Plätze. Nun sind wir in diesem Jahrgang mit 24 Punkten auf dem vorletzten Platz.

PlatzStart­nr.LandInterpretLied
Musik (M) und Text (T)
Punkte  
JuryZuschauerGesamt
1.12NiederlandeDuncan LaurenceArcade
M/T: Duncan Laurence, Joel Sjöö, Wouter Hardy
237261498
2.22ItalienMahmoodSoldi
M: Mahmood, Dardust, Charlie Charles; T: Mahmood, Dardust
229253472
3.5RusslandSergei Lasarew
Сергей Лазарев
Scream
M: Filipp Kirkorow, Dimitris Kontopoulos; T: Sharon Vaughn, Dimitris Kontopoulos
126244370
4.24SchweizLuca HänniShe Got Me
M/T: Laurell Barker, Mac Frazer, Luca Hänni, Jon Hällgren, Lukas Hällgren
152212364
5.9SchwedenJohn LundvikToo Late for Love
M/T: John Lundvik, Anderz Wrethov, Andreas „Stone“ Johansson
24193334
6.15NorwegenKEiiNOSpirit in the Sky
M: Tom Hugo, Henrik Tala, Fred Buljo, Rüdiger Schramm; T: Alexander Olsson,Tom Hugo, Fred Buljo, Alexandra Rotan
40291331
7.8NordmazedonienTamara Todevska
Тамара Тодевска
Proud
M: Robert Bilbilov, Lazar Cvetkoski, Darko Dimitrov; T: Kosta Petrov, Sanja Popovska
24758305
8.20AserbaidschanChingizTruth
M: Borislav Milanov, Trey Campbell, Bo J, Pablo Dinero, Hostess, Çingiz Mustafayev; T: Borislav Milanov, Trey Campbell, Bo J, Hostess
202100302
9.25AustralienKate Miller-HeidkeZero Gravity
M: Kate Miller-Heidke, Keir Nuttall, Julian Hamilton; T: Kate Miller-Heidke, Keir Nuttall
153131284
10.17IslandHatariHatrið mun sigra
M/T: Hatari
46186232
11.3TschechienLake MalawiFriend of a Friend
M/T: Jan Steinsdoerfer, Maciej Mikolaj Trybulec, Albert Černy
1507157
12.6DänemarkLeonoraLove Is Forever
M/T: Lise Cabble, Melanie Wehbe, Emil Lei
6951120
13.11ZypernTamta
Τάμτα
Replay
M/T: Alex Papaconstantinou, Teddy Sky, Viktor Svensson, Albin Nedler, Kristoffer Fogelmark
7732109
14.1MaltaMichelaChameleon
M/T: Joachim Perrson, Paula Winger, Borislav Milanov, Johan Alkanäs
8720107
15.10SlowenienZala Kralj & Gašper ŠantlSebi
M/T: Zala Kralj, Gašper Šantl
4659105
16.21FrankreichBilal HassaniRoi
M/T: Émilie Satt, Jean-Karl Lucas
6738105
17.2AlbanienJonida MaliqiKtheju Tokës
M/T: Eriona Rushiti
434790
18.23SerbienNevena Božović
Невена Божовић
Kruna (Круна)
M: Nevena Božović, Darko Dimitrov; T:Nevena Božović
355489
19.7San MarinoSerhatSay Na Na Na
M: Serhat Hacıpaşalıoğlu; T: Serhat, Mary Susan Applegate
126577
20.18EstlandVictor CroneStorm
M: Stig Rästa, Vallo Kikas, Victor Crone, Sebastian Lestapier; T: Stig Rästa, Victor Crone, Fred Krieger
284876
21.13GriechenlandKaterine Duska
Κατερίνα Ντούσκα
Better Love
M: Katerine Duska, Leon of Athens, David Sneddon, Phil Cook; T: Katerine Duska, David Sneddon
502474
22.26SpanienMikiLa venda
M/T: Adrià Salas
15354
23.14Israel (Gastgeber)Kobi Marimi
קובי מרימי
Home
M/T: Inbar Vaizman, Ohad Shragai
03535
24.19WeißrusslandZENA
ЗЕНА
Like It
M: Yuliya Kireyeva, Viktor Drobysh; T: Yuliya Kireyeva
181331
25.4DeutschlandS!stersSister
M/T: Laurell Barker, Tom Oehler, Marine Kaltenbacher, Thomas Stengaard
24024
26.16Vereinigtes KönigreichMichael RiceBigger Than Us
M/T: Laurell Barker, Anna-Klara Folin,John Lundvik, Jonas Thander
8311

Halbfinalfacts 2019

Eine kurze Analyse der Halbfinals wollte ich Euch noch nachliefern. Hier konnte man auch interessante Punktevergaben beobachten:

– Im ersten Halbfinale war der Juryliebling Tschechien und im zweiten Nordmazedonien

– Die Televoter mochten im ersten Island und im zweiten Norwegen am Liebsten

– Wäre es nur nach der Jury gegangen hätte sich KEiiNO nicht fürs Finale qualifiziert

– Arcade hat sowohl von den Zuschauern als auch von der Jury 140 Punkte bekommen

– Im ersten Halbfinale hätte es, wenn nur die Jury gezählt hätte, Ungarn statt San Marino ins Finale geschafft. Bei der Zuschauerwertung wäre Polen qualifiziert gewesen an Stelle Weißrusslands

– Im zweiten wären Moldawien (????) und Rumänien anstatt Norwegen und Albanien ins Finale eingezogen wenn nur die Jury das Sagen hätte. Bei den Televotern hätten wir Litauen im Finale statt Dänemark gehabt.

– Österreich bekam genau wie Deutschland im Finale 0 Punkte von den Zuschauern

– Die Top 3 von unten waren Irland (16 Punkte), Österreich (21) und Finnland (23)

– Die Top 3 waren Niederlande (280), Australien (261) und Tschechien (242)

– Wie das Aftonbladet berichtet, hat Lina Hedlund (Alcazar) als Jurymitglied für die schwedische Jury ihre Punkte im Halbfinale in der falschen Reihenfolge abgegeben. So war ihr Lieblingssong Österreich, wodurch unsere Nachbarn 8 Punkte bekamen und somit den letzten Platz verhindern konnten. Die Schweiz war bei ihr auf dem vorletzten Platz und die Niederlande auf dem letzten. Im Finale war Duncan vorne und die Schweiz auf Platz zwei.

Deutsche Punkteübersicht

Wie wir wissen gab es gestern Abend nicht so richtig üppig Punkte von unseren Mitbewerbern. Woran das lag wurde schon ausgiebig besprochen und bedarf hier keiner erneuten Analyse. In den vergangenen Jahren wurde ja immer mal angeführt, dass es ja nur Punkte für die ersten 10 Plätze gibt und Deutschland sehr oft direkt dahinter platziert war. Wie sieht es denn in diesem Jahr aus? War es wieder so knapp an den Punkten vorbeigeschrammt? Nein! Die Televoting Ergebnisse waren desaströs und setzten uns durchweg jenseits von Platz 20. Ganze 4 Länder setzten uns im Televoting unter Platz 20, allen voran die Schweiz auf Platz 11 und Albanien, Österreich und Dänemark jeweils auf den 17. Platz. Auf den letzten Platz kamen wir bei Australien, Belgien, Finnland, Italien, Montenegro, San Marino und Zypern.

Bei der Jurywertung lagen wir durchweg besser, was aber nur bei 6 Ländern für Punkte ausreichte: Australien (3 Punkte), Dänemark (8), Irland (2), Litauen (5), Schweiz (6) und Weißrussland (8), wobei letztere ja durch einen Algorithmus berechnet wurden. Auf den letzten Platz wurden wir hier nur aus Zypern gesetzt.

LandJuryTelevoting
Albanien1217
Armenien1722
Aserbaidschan2223
Australien825
Belgien2426
Dänemark317
Estland1923
Finnland1826
Frankreich1723
Georgien1625
Griechenland2324
Irland923
Island1722
Israel1822
Italien1825
Kroatien2122
Lettland1824
Litauen622
Malts2020
Moldawien1224
Montenegro2326
Niederlande1221
Nordmazedonien1822
Norwegen1724
Österreich1417
Polen2124
Portugal1524
Rumänien2023
Russland2423
San Marino2325
Schweden2224
Schweiz511
Serbien1724
Slowenie2321
Spanien1720
Tschechien1623
UK2324
Ungarn1925
Weißrussland*3
Zypern2525

Niederlande gewinnen den Eurovision Song Contest 2019

Herzlichen Glückwunsch an Duncan Laurence und die Niederlande für den Sieg beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Ich kann mit dem Sieger sehr gut leben, zumal ich nicht wirklich einen klaren Favoriten hatte, mit dem ich mitfiebern konnte. Am Ende wollte ich aber dennoch, dass eher die Niederlande als Schweden zum x-ten Male gewinnen. Für unsere westlichen Nachbarn ist es der erste Sieg seit sich Teach-In mit Ding-a-dong 1975 die Trophähe sichern konnte. Da wurde es doch dringend mal Zeit für den fünften Titel. In Schweden steht dieser Zähler bereits bei 6 Siegen. ein kleiner Wermutstropfen bleibt dennoch, er konnte weder die Jury noch die Zuschauerwertung gewinnen, was bei einem so klaren (Buchmacher-)Favoriten eher selten ist. Der Abstand auf Italien auf Platz 2 ist auch nur dünne 27 Punkte. Allerdings ist auch Italien bei beiden Bewertungen noch hinter den Niederlanden. Juryfavorit war John Lundvik aus schweden vor der überraschenderweise starken Tamara aus Nordmazedonien und Duncan. Bei den Zuschauern gab es zur großen Überraschung aller die meisten Punkte für Norwegen vor den Niederlanden und Italien.

Die Niederlande gewinnt, doch was jetzt? Wie de Telegraaf schreibt muss es im kommenden Jahr nicht unbedingt nach Amsterdam gehen. Direkt nach dem Gewinn gab es von Maastricht eine Pressemitteilung, dass sie im kommenden Jahr sehr gerne den Contest ausrichten würden. Die Verantwortlichen berichteten, dass sie bereits kurz vor dem Gewinn die Finger auf dem Sendeknopf für die Pressemitteilung hatten.

Eine kleine Ungereimtheit wurde auch bekannt. Nicht im Finale aber am Tag vorher, während des Juryfinales wurde beim Auftritt Norwegens zweimal der Bildschirm schwarz. Das würde bedeuten dass die Juries den Beitrag eingeschränkt zu Gesicht bekamen. Das ist jetzt in sofern von Bedeutung, dass KEiiNO die Zuschauerfavoriten waren und beider Jury nur auf Platz 15(!) landeten. Eine formelle Beschwerde durch den norwegischen Sender NRK wurde von der EBU nicht zugelassen und auch eine Wiederholung des Auftritts wurde abgelehnt. Das könnte durchaus Norwegen den Sieg gekostet haben, wobei aber ehrlicherweise nicht zu erwarten war dass sie von den Jurys sonderlich viele Punkte erhalten werden. Für einen Sieg fehlten ihnen 154 Punkte, dann hätten die Experten sie auf Platz 5 setzen müssen.

Trotz der 26 Songs wurden wir im Anschluss mit Intervallacts nur so überschüttet. Dazu kam noch der im Voraus nicht wirklich eingeplante Auftritt von Madonna, so dass die Votingzeit auf 50 Minuten erhöht werden musste. Der spannenste davon war sicherlich der Auftritt der ehemaligen ESC-Teilnehmer Mans Zelmerlöw, Eleni Foureira, Verka Serduchka und Conchita oder Wurst oder Conchita Wurst? Die vier sangen jeweils den Titel eines anderen Interpreten. So ähnlich wurde es auch beim serbischen Vorentscheid gemacht. Als krönender Abschluss kam die Gewinnerin von 1979 Gali Atari (damals zusammen mit Milk & Honey) und sang ihren damaligen Gewinnersong Hallelujah, zuerst alleine, dann mit den vier anderen Künstlern. Großartig! Leider fehlte hier Rise like a Phoenix, allerdings hörten wir von Verka eine großartige Version von Toy.

Wahnsinn wie sich Madonna immer wieder neu erfindet. Der Fluch der Karibik 6 Look, mit dem sie uns gestern beglückte, war sicher ein Tiefpunkt in ihrer langen Karriere. Dummerweise musste wollte sie unbedingt, wie die anderen Teilnehmer auch, ihren Song Like a Prayer, der 30-jähriges Jubiläum feierte, ebenfalls live singen. Nun wußte man ja früher auch schon dass Madonna nicht die Heldin ist, was Livesingen anbetrifft. Was sie aber hier krumm und schief ablieferte setzte dem ganzen die Krone auf. Glücklicherweise durfte sie beim zweiten Song dann Autotune einsetzen, ein Mittel das eine andere junggebliebene Diva, Cher, auch gerne einsetzt um die Stimme auf einen hörbaren Pegel hochzuhieven. Ab dann konnte man dann den Auftritt einigermaßen genießen. Die Performance war so unterirdisch, dass es noch nicht einmal ein offizielles Video auf dem Eurovision Chanel gibt. Im kompletten Video des Song Contest kann man den Auftritt Revue passieren lassen.

Außerdem präsentierte Netta ihren neuen Song Banana, außerdem gab es einen Auftritt des Idan Raichel Projects, das traditionelle Melodien mit moderner Murik verbindet.

Die Punktevergabe wurde wieder etwas abgeändert, so wurden beim Televoting die Punkte nicht von niedrig nach vielen Punkten vorgelesen sondern nach Platzierungen. Man wusste auch nicht wirklich wieviele Punkte noch übrig waren und so war es spannend bis zur letzten Wertung. Ich möchte jetzt den deutschen Beitrag nicht schlechter reden als er war, aber wenn man die 8 Punkte aus Weißrussland, dessen Jury disqualifiziert wurde und deren Punkte nach irgendeinem rätselhaften interpolieren berechnet wurden, abzieht, landen wir auf dem vorletzten Platz. Und der Erfahrung nach zu urteilen hätten wir sicher keine Punkte aus diesem Land bekommen. Ebenso wurden hier 12 Punkte an den Gastgeber gegeben, ein Schelm der dahinter Absicht vermutet. Das waren übrigens die einzigen Punkte die Israel von den Jurys bekamen. Allerdings ist es deutlich besser die interpolierten Punkte an die rechte Seite der Punktetafel zu verben, als an die Linke. Man stelle sich mal vor was passiert wäre wenn dadurch die Entscheidung anderweitig ausgefallen wäre.

Es gibt ja schon immer eine Abweichung zwischen Jury und Televoting. Aber gefühlsmäßig fiel diese in diesem Jahr deutlich größer aus als in den vergangenen Jahren. Die großen Juryfavoriten waren Schweden (Jury Platz 1-239 Punkte/ Televoting: Patz 9-93 Punkte), Nordmazedonien (2-237/12-58) und Tschechien (7-150/24-7). Die Televoting Lieblinge waren Norwegen (1-291/15-47), Island (6-186/14-48) und San Marino (10-65/23-16). Ich würde mal behaupten, dass man von vornherein das zumindest bei Nordmazedonien zumindest erahnen, bei San Marino und Island erwarten konnte. Die wenigen Punkte der Televoter für Tschechien waren sicher eine große Überraschung.

PlatzStart­nr.LandInterpretLied
Musik (M) und Text (T)
Punkte  
JuryZuschauerGesamt
1.12NiederlandeDuncan LaurenceArcade
M/T: Duncan Laurence, Joel Sjöö, Wouter Hardy
237261498
2.22ItalienMahmoodSoldi
M: Mahmood, Dardust, Charlie Charles; T: Mahmood, Dardust
229253472
3.5RusslandSergei Lasarew
Сергей Лазарев
Scream
M: Filipp Kirkorow, Dimitris Kontopoulos; T: Sharon Vaughn, Dimitris Kontopoulos
126244370
4.24SchweizLuca HänniShe Got Me
M/T: Laurell Barker, Mac Frazer, Luca Hänni, Jon Hällgren, Lukas Hällgren
152212364
5.9SchwedenJohn LundvikToo Late for Love
M/T: John Lundvik, Anderz Wrethov, Andreas „Stone“ Johansson
24193334
6.15NorwegenKEiiNOSpirit in the Sky
M: Tom Hugo, Henrik Tala, Fred Buljo, Rüdiger Schramm; T: Alexander Olsson,Tom Hugo, Fred Buljo, Alexandra Rotan
40291331
7.8NordmazedonienTamara Todevska
Тамара Тодевска
Proud
M: Robert Bilbilov, Lazar Cvetkoski, Darko Dimitrov; T: Kosta Petrov, Sanja Popovska
24758305
8.20AserbaidschanChingizTruth
M: Borislav Milanov, Trey Campbell, Bo J, Pablo Dinero, Hostess, Çingiz Mustafayev; T: Borislav Milanov, Trey Campbell, Bo J, Hostess
202100302
9.25AustralienKate Miller-HeidkeZero Gravity
M: Kate Miller-Heidke, Keir Nuttall, Julian Hamilton; T: Kate Miller-Heidke, Keir Nuttall
153131284
10.17IslandHatariHatrið mun sigra
M/T: Hatari
46186232
11.3TschechienLake MalawiFriend of a Friend
M/T: Jan Steinsdoerfer, Maciej Mikolaj Trybulec, Albert Černy
1507157
12.6DänemarkLeonoraLove Is Forever
M/T: Lise Cabble, Melanie Wehbe, Emil Lei
6951120
13.11ZypernTamta
Τάμτα
Replay
M/T: Alex Papaconstantinou, Teddy Sky, Viktor Svensson, Albin Nedler, Kristoffer Fogelmark
7732109
14.1MaltaMichelaChameleon
M/T: Joachim Perrson, Paula Winger, Borislav Milanov, Johan Alkanäs
8720107
15.10SlowenienZala Kralj & Gašper ŠantlSebi
M/T: Zala Kralj, Gašper Šantl
4659105
16.21FrankreichBilal HassaniRoi
M/T: Émilie Satt, Jean-Karl Lucas
6738105
17.2AlbanienJonida MaliqiKtheju Tokës
M/T: Eriona Rushiti
434790
18.23SerbienNevena Božović
Невена Божовић
Kruna (Круна)
M: Nevena Božović, Darko Dimitrov; T:Nevena Božović
355489
19.7San MarinoSerhatSay Na Na Na
M: Serhat Hacıpaşalıoğlu; T: Serhat, Mary Susan Applegate
126577
20.18EstlandVictor CroneStorm
M: Stig Rästa, Vallo Kikas, Victor Crone, Sebastian Lestapier; T: Stig Rästa, Victor Crone, Fred Krieger
284876
21.13GriechenlandKaterine Duska
Κατερίνα Ντούσκα
Better Love
M: Katerine Duska, Leon of Athens, David Sneddon, Phil Cook; T: Katerine Duska, David Sneddon
502474
22.26SpanienMikiLa venda
M/T: Adrià Salas
15354
23.14Israel (Gastgeber)Kobi Marimi
קובי מרימי
Home
M/T: Inbar Vaizman, Ohad Shragai
03535
24.19WeißrusslandZENA
ЗЕНА
Like It
M: Yuliya Kireyeva, Viktor Drobysh; T: Yuliya Kireyeva
181331
25.4DeutschlandS!stersSister
M/T: Laurell Barker, Tom Oehler, Marine Kaltenbacher, Thomas Stengaard
24024
26.16Vereinigtes KönigreichMichael RiceBigger Than Us
M/T: Laurell Barker, Anna-Klara Folin,John Lundvik, Jonas Thander
8311

Wer gewinnt den ESC – die Schweiz NEU auf Platz 2

Update 18.05.2019:
Wie üblich geht es nach den beiden Halbfinalen bei den Buchmachern nochmal richtig rund. Soeben ist die Schweiz auf Platz 2 vorgespült worden und hat Australien einen Platz nach hinten verdrängt. In Führung liegt aber noch sehr deutlich die Niederlande. Ein weiterer Gewinner der Halbfinals sind die Norweger: KEiiNO konnten sich nach ihrer Talfahrt auf Platz 16 wie deutlich in die Top 10, auf Platz 7 hochsingen. Der Verlierer ist Russland, der bereits aus Platz 9 zurückgefallen ist, und somit wohl keine Chance mehr auf den Sieg hat. So wie ich das einschätze haben die Niederlande, die Schweiz, Australien die größte Chancen auf den Sieg und auch Schweden, Italien und Island könnten für eine Überraschung sorgen. In den letzten 12 Jahren konnte kein Act gewinnen, den die Buchmacher schlechter als Platz 5 hatten. Vielleicht in diesem Jahr mit Hatari?

Update 02.05.2019:
Aktuell sind wir in der “Ruhe vor dem Sturm”-Phase. Die Proben beginnen am Samstag und der Erfahrung nach wird sich dann erst noch einiges ändern. Italien steigt stetig nach oben und hat seit der letzten Auswertung wieder 2 Plätze gut gemacht und liegt auf Platz 3. Frankreich steigt seit dem 25.3. und liegt nun auf Platz 11. Dänemark hingegen fällt ins Bodenlose und ist in 5 Wochen um 8 Plätze gefallen. Die im Moment eher positiver bewerteten Länder in den Top 15 sind Italien, Malta, Frankreich und Aserbaidschan. Die eher fallende Beliebtheit betrifft die Schweiz, Griechenland, Portugal, Armenien und Slowenien. Alle weiteren Länder sind gleichgeblieben, so bleiben die Niederlande der Favorit, vor Russland und Schweden. Auch Zypern, Island und Norwegen sind weiterhin in den Top 10.

Update 15.04.2019:
Wieder sind 2 Wochen vergangen seit ich am 29.03. diesen Artikel online gestellt habe. Jetzt wird es Zeit mal wieder eine Auswertung zu starten, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Der große Verlierer ist sicher Dänemark, ganze 5 Plätze ist Leonora seit der letzten Analyse gefallen. Was sie überhaupt ist der Region um den 15 Platz zu suchen hat, erschließt sich mir nicht so wirklich. Es gibt im 2. Halbfinale 10 Songs die mir sicherlich besser gefallen, daher halte ich eine Qualifikation längst nicht für selbstverständlich. Schweden und Italien batteln sich seit Wochen um den vierten Platz im Ranking, Russland und die Schweiz um den Zweiten. Frankreich steigt stetig weiter in Richtung Top 10, was nicht zuletzt an dem gesanglich viel stärkeren Auftritt bei der London Eurovision Party am vergangenen Wochenende liegen dürfte. Auch der akustische Klangteppich von Slowenien steigt wieder.

29.03.2019: Knapp drei Wochen sind vergangen seit alle Titel für den diesjährigen Eurovision song Contest feststehen. Zeit um mal einen Blick auf die Buchmacher zu werfen. Oddschecker bietet eine Zusammenfassung von 28 Buchmachern bei denen man auf den ESC wetten kann. Es ist in dieser relativ frühen Phase, 5 Wochen vor den Rehearsals noch relativ früh hier eine aussagekräftige Statistik herzuleiten aber es gibt schon mal einen Vorgeschmack was wir im Mai erwarten dürfen. Bekanntlich war im vergangenem Jahr Zypern noch nicht einmal unter den Top 15 zum vergleichbaren Zeitpunkt und ist nach den Proben wie eine Rakete nach oben gerast. Dennoch sind die Buchmacher eine wichtige Quelle und haben in den letzten 12 Jahren lagen sie, wenn auch manchmal erst am Tag des Contest, mit ihrer Quote 9 Mal richtig. Lediglich mit Amaury Vassili (2011), Sanna Nielsen (2014) und Sergej Lazarev (2016) setzten sie auf das falsche Pferd.

Jetzt zum aktuellen Geschehen. Platz 1 blieb den gesamten bisherigen Zeitraum gleich, er geht an Duncan Laurence aus den Niederlanden. Das ist mal eine richtige Hausnummer. Ich kann mich nicht erinnern, dass es für einen Song aus den Niederlanden in so einer frühen Phase so hohe Wettquoten gab. Normalerweise landen hier am Anfang eher die typischen Länder wie Russland und Schweden, die dann auch direkt auf Platz 2 und mittlerweile 4 folgen. Denn hier folgt die zweite Überraschung: die Schweiz ist zurück. Seit dem dritten Platz 1993(!) ist bei den Eidgenossen nichts mehr los. Zwar konnten sie mit Vanilla Ninja (8. Platz) oder Sebalter (13. Platz) Achtungserfolge feiern aber sonst gab es nichts als Halbfinalpleiten oder Plätze im hinteren Feld. Platz 5 sicherte sich diese Woche Hatari aus Island mit ihrem “was auch immer das ist”.

Bei ein Paar Ländern ist bereits ein Auf- oder Abwärtstrend erkennbar (ab +2 oder -2):

Armenien (+4)
Malta (+3)
Island (+3)
Griechenland (+3)
Aserbaidschan (+2)
Dänemark ist neu in die Top 15 eingestiegen

Slowenien ist aus den Top 15 gefallen (-4)
Zypern (-3)
Frankreich (-3)
Norwegen (-2)
Portugal (-2)

Anstehende Veranstaltungen

  1. Melodi Grand Prix 2020 – Midt-Norge

    Januar 25 @ 19:50 - 21:00
  2. Pabandom iš naujo 2020 – Heat 3

    Januar 25 @ 20:00 - 22:00
  3. Eurovision Song CZ 2020

    Januar 27 @ 20:00 - 22:00
  4. Melodi Grand Prix 2020 – Vestlandet

    Februar 1 @ 19:50 - 21:00
  5. Melodifestivalen 2020 – Deltävling 1

    Februar 1 @ 20:00 - 21:00
  6. Festival di Sanremo 2020

    Februar 4 @ 22:00 - Februar 8 @ 23:59
  7. Eurovision 2020: Australia Decides

    Februar 8 @ 10:30 - 14:00
  8. Widbir 2020 – Semifinale 1

    Februar 8 @ 18:00 - 21:30
  9. Melodi Grand Prix 2020 – Nord-Norge

    Februar 8 @ 19:50 - 21:00
  10. Melodifestivalen 2020 – Deltävling 2

    Februar 8 @ 20:00 - 21:00
LandInterpret(VE)Song
Albanien AlbanienArilena AraShaj
Armenien ArmenienDepi Evratesil 2020
Aserbaidschan Aserbaidschan
Australien AustralienEurovision 2020: Australia Decides08. Februar 2020
Belgien BelgienHooverphonic
Bosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaKeine
Teilnahme
2020
Keine
Teilnahme
2020
Bulgarien BulgarienViktoriaMärz 2020
Dänemark DänemarkDansk Melodi Grand Prix 202007. März 2020
Deutschland Deutschland
Estland EstlandEesti Laul 202029. Februar 2020
Finnland FinnlandUuden Musiikin Kilpailu 2020
Frankreich FrankreichTom Leeb
Georgien GeorgienTornike Kipiani
Griechenland Griechenland
Irland Irland
Island IslandSöngvakeppnin 202029. Februar 2020
Israel IsraelHaKokhav HaBa L’Eurovizion 2020
Italien Italien
Kroatien KroatienDora 2020
Lettland Lettland
Litauen LitauenEurovizijos 2020Februar 2020
Malta Malta
Moldawien Moldawien
Montenegro MontenegroKeine Teilnahme 2020Keine Teilnahme 2020
Niederlande NiederlandeJeangu Macrooy
Nordmazedonien NordmazedonienVasil Garvanliev
Norwegen NorwegenMelodi Grand Prix 202015. Februar 2020
Österreich ÖsterreichVincent BuenoAlive (März 2020)
Polen Polen
Portugal PortugalFestival da Canção 2020Februar 2020
Rumänien Rumänien
Russland Russland
San Marino San Marino
Schweden SchwedenMelodifestivalen 202007. März 2020
Schweiz Schweiz
Serbien SerbienBeovizija 2020
Slowakei SlowakeiKeine Teilnahme 2020Keine Teilnahme 2020
Slowenien SlowenienEvrovizijska Melodija 2020
Spanien SpanienBlas Cantó
Tschechien TschechienEurovision Song CZ 202025. Januar 2020
Türkei TürkeiKeine
Teilnahme
2020
Keine Teilnahme 2020
Ukraine UkraineVidbir 202022 Februar 2020
Ungarn UngarnKeine
Teilnahme
2020
Keine
Teilnahme
2020
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Weissrussland Weißrussland
Zypern ZypernSandro
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