Die ersten Proben des ersten Halbfinals 2021

Fast 2 Jahre mussten wir geduldig auf neue Proben beim Eurovision Song Contest warten. Fast schon erleichtert und entspannt und von der Befürchtung bereit, dass der Song Contest ein weiteres Mal der Covid-19 Pandemie zum Opfer fallen wird. Jetzt können wir uns endlich richtig auf neues Futter fürs Trash-Herz freuen. Wie bereits üblich stehen die ersten beiden Probetage in Zeichen des ersten Halbfinals, Montag + Dienstag folgen dann die ersten Proben des zweiten Halbfinals. Am Donnerstag darf dann zusammen mit den anderen Big 5 Jendrik seine sehr wahrscheinlich farbenfrohe erste Probe absolvieren.

Die ersten Proben sind traditionell Tests für den Sound, die Beleuchtung oder auch das Bühnenbild. So hatte beispielsweise Destiny aus Malta zwei verschieden lange Stiefel an. Hier soll wohl getestet werden, was bei dem späteren Auftritt besser zum Gesamtkonzept passt. Eine Ausnahme gab es (bisher nur) für Australien. Montaigne konnte nicht nach Rotterdam reisen und deshalb wird Ihr Auftritt nächsten Samstag mit dem vorab gedrehten Auftritt aus der Konserve kommen. Um ihr aber trotzdem Sendezeit zu geben wurden heute noch ein paar Schnipsel von dem Videodreh zusammengefasst.

Viele Künstler bleiben in diesem Jahr bei ihren Auftritten von den jeweiligen Vorausscheiden. Vermutlich wollten viele nicht das Risiko eingehen einen neuen Auftritt entwickeln zu lassen, schließlich hätte der Contest erneut abgesagt werden können. Es hätte ja auch sein können, dass ausschließlich die vorab aufgenommenen Videos der Auftritte gezeigt werden. Bei beiden Szenarien wäre das umsonst gewesen. Nichts neues gibts bei The Roop, Ana Soklic, Tusse, Montaigne, Albina und TIX.

Keine sonderlich große Veränderungen gab es bei Manizha, die allerdings in einer übergroßen Matruschka steckt, bevor sie zum Höhepunkt aus dieser ausbricht und wieder ihren schlimmen Jumpsuit trägt. Auch ihre vier Begleitsänger sind wieder so arrangiert wie beim eilig zusammen gezimmerten Vorentscheid. Hooverphonic treten so auf, wie man es erwartet hatte. Aber was will eine Band mit so einem Song schon anders machen als einfach auf der Bühne zu stehen? Das Bühnenbild muß es dann richten. Mal schauen wie es dann final aussieht.

Auch von Leslie Roy hatte ich bisher noch keinen richtigen Live Auftritt gesehen. Gesanglich ist hier noch Luft nach oben aber das wird sich bei dem finalen Auftritt deutlich professioneller anhören. Roxens Livegesang war auch unterirdisch, allerdings wird es auch schwer bei so viel Bewegung den Ton zu treffen. Auch das wird sicher noch zugunsten des Gesangs optimiert werden. Vasil hätte ich es so sehr gewünscht einen konkurrenzfähigen Song zu bekommen. Aber dieses Klangmonster mit seinem triefenden Pathos wird noch triefender auf die Bühne gepackt und dieser nochmals durch die Gestik verstärkt. Ein gruseliger Auftritt bei dem Vasil ein Trick Hemd trägt, dass ihn zu einer lebendigen Spiegelkugel werden läßt. Ob das nette Gimmick die Finalqualifikation ermöglicht, möchte ich bezweifeln. Schade!

Elena Tsagrinou bringt ihr Diablo mit einem riesigen, schräg gestelltem Spiegel auf die Bühne. Es wirkt so, als ob dann 10 Personen auf der Bühne stehen würden. Interessanter Effekt aber bisher packt mich der Auftritt noch nicht. Alles ist erstmal in Rot gehalten, Efendi und ihre Tänzerinnen tragen schwarze Strapse (Warum?). Hier hätte ich mir mehr Farbe gewünscht. Edens Auftritt ist noch etwas nichtssagend. Sie hat die volle Anzahl von 5 Tänzern mitgebracht. Positiv überrascht haben mich Go_A, deren weiß gehaltenes Bühnenbild nur von der grünen Stola von Sängerin Kateryna durchbrochen wird. Die Songhandlung wird so sehr gut visualisiert.

Mitfavoritin Destiny hat für mich keinen überzeugenden Auftritt hingelegt. Geanglich natürlich schon, aber das Bühnenbild wird dem Song in keinster Weise gerecht. Sie und ihre Tänzerinnen tragen komplett pink. Das passt einfach nicht zu dem Swing Titel. Ich möchte jetzt nicht dass sie in Klamotten der dreißiger Jahre auf der Bühne steht aber so ein bischen visuelle Übertragung des Songs auf das Bühnenbild ist für mich Pflicht. Das sahen die Buchmacher wohl ähnlich und obwohl sie auf Oddschecker noch die Nummer 1 ist, sind Frankreich und die Schweiz deutlich näher gekommen. Bei eurovisionworld ist Frankreich bereits vorbeigezogen.

Lettland 2021 – Der-geht-mir-auf-den-Keks-Song

Eigentlich mag ich ja Aminata, die sich bereits kompositorisch für die lettischen Beiträge 2015 und 2016 verantwortlich zeigte. In diesem Jahr wird Samanta Tina mit einem Aminata Song nach Rotterdam geschickt. Bereits 2020 sollte sie mit dem ähnlichen Song Still Breathing, auch unter Mitwirkung von Aminata antreten. Beide Titel haben einen sehr harten Elektronischen Kern. In dem aktuellen Song wird dieser fast zum Exzess getrieben und jede Minute wird zur vollendeten Ohrenfolter. In der Theorie ist so ein Klangerüst immer gut aber hier fast schon dilettantisch schlecht umgesetzt. Im Halbfinale zwischen Blind Chanel und Gjions Tears wird der Titel völlig untergehen.

Nordmazedonien 2021: Die singende Tristesse

Ich habe es wirklich versucht mir den Song von Vasil schön zuhören. Aber selbst nach einigen Wochen ist es mir nicht gelungen. Jedesmal, wenn bei der ESC Playlist der nordmazedonische Beitrag kommt, möchte ich mir Wachs in die Ohren stopfen. Spätestens nach 10 Sekunden wird der Drang, den Titel auszuschalten so groß dass ich weiter klicken muss. Schade eigentlich. Im vergangenen Jahr hatte er einen ausbaufähigen Titel, der wenigstens von der Melodie her gut hörbar war. Die aktuelle Ballade Here I Stand hat einfach nur dröge 3 Minuten. Aber das ist noch nicht alles. Jedesmal, wenn man während des Songs hofft, dass es nicht mehr schlimmer geht, kommen noch anstrengendere Phasen. Gruseliges Machwerk, dass wohl nur dem Komponist persönlich (Vasil) gefällt. Eindeutig und mit Abstand mein letzter Platz in diesem Jahrgang.

Russland 2021: Powerfrau mit Powersong – Now Revamped

Wie geil ist denn bitte der Song aus Russland? Zugegeben, der Rap-Part in dem Song Russian Woman von Manizha ist etwas gewöhnungsbedürftig und auch der Auftritt wirkt etwas amateurhaft im Vergleich zu den gewohnten oppulenten russischen Auftritten. Wir haben hier, vielleicht zum ersten Mal in 20 Jahren einen authentischen Song, den man der Sängerin sofort abnimmt und dabei auf jeglichen Schnickschnack verzichtet. Der Song bekommt noch einen Revamp verpasst, wie inzwischen bekannt wurde. Wahrscheinlich war die Zeit vor dem spontanen Vorentscheid zu knapp um eine ausgefeiltere Version zu performen. Vielleicht bekommt man den Rap noch etwas glattgebügelt um den Massengeschmack beim ESC besser zu treffen. Meiner Meinung nach ist Russian Woman ein Rohdiamant, der nur noch etwas geschliffen gehört um so richtig konkurrenzfähig zu werden. Ich bin sehr gespannt.

Jetzt gibt es auch die neue Revampte Version des Songs. Sie ist jetzt nicht mehr so hart im Rap wie bei der Live Version. Alles wirkt etwas massenkompatibler. Mir gefällt der Rhythmus des Songs sehr gut und glaube mit seinen Ethnoklängen könnte er schließlich doch die Herzen einer Zuschauer für sich gewinnen. Vielleicht werden die Lyrics noch einmal bis zum Contest überarbeitet.

Alte Live-Version:

Skandälchen, die Dritte: Russlands Lied wird untersucht

Wie die Moscow Times gestern bekannt gab, wird der russische Song von den zuständigen Behörden auf illegale Inhalte hin überprüft. Die Union der russisch-orthodoxen Frauen hatte sich wohl über den Text des Songs beschwert. Er untergrabe die patriarchalische Familie und schürt Hass gegen Männer. Ich glaube nicht, dass dies große Auswirkungen auf den Beitrag haben wird. Aber ich finde es sehr bedenklich, dass es im heutigen Jahrzehnt noch Bedenken gegen Emanzipation oder wie im Falle von Vasil in Nordmazedonien, gegen Ethnien oder sexuelle Orientierung in Europa gibt. Konservative denken immer, man würde ihnen was wegnehmen, wenn andere mehr Rechte fordern. Wie wird das in Zukunft werden? Wir bekommen nur noch weichgespülte Liebeslieder, weil ansonsten die Gefahr besteht, dass der Beitrag zurückgezogen wird? Bedenkliche Entwicklung!

Aserbaidschan 2021: Harakiri ääh Mata Hari

Diese Dreistigkeit muss man erst einmal besitzen. Der Nachfolgetitel von Cleopatra ist Mata Hari. Das ist aber auch der wesentliche Unterschied. Nachdem im vergangenen Jahr der Song von Samira Efendi so gut angenommen wurde, wollte das Autorenteam um Luuk van Beers sich offensichtlich so nah wie möglich am Vorgänger orientieren. Das hat dann wohl geklappt, denn die Ähnlichkeit ist kaum zu überhören. Zu allem Überfluss wurde dann auch das so ikonische Cleopatra mit dem dreifach gerrrollten R in den Pre-Chorus intergriert. Der Song an sich ist deutlich schlechter als der Vorgänger.

Im ersten Halbfinale wird es im direkten Duell gegen El Diablo aus Zypern gehen. Wahrscheinlich wird nur einer der beiden Titel ins Finale einziehen. Aber wir kennen ja die Inszenierungen aus Aserbaidschan. Hier wird sicher geklotzt um bei den Zuschauern im Gedächtnis zu bleiben. Vielleicht bekommt Efendi auch noch ein paar Sympathiepunkte für das rollende R und das nicht vorhandene Th.

Malta 2021: I got chills, they’re multiplying

Auch Destiny wandelt in diesem Jahr auf Retropfaden. Der Beat ist schamlos von Your the One that I Want von Grease geklaut. Ich habe mir den Song jetzt bestimmt fünfmal hintereinander angehört und ich will immer mitsingen: „I got chills, they’re multiplaying …„. Zu allem Überfluss wählte man daneben noch Swing als zweiten großen Taktblock. Das macht den Song ein wenig Kraut und Rüben. Sehr Schade, war doch ihr Beitrag vom vergangenem Jahr einer der großen Favoriten auf den Sieg. Der dürfte mit diesem Song aber Geschichte sein. Dennoch macht der Titel Spaß. Destiny so zu inszenieren wie Netta 2018 ist wahrscheinlich die schlechteste Entscheidung die ein Verantwortlicher beim diesjährigen Song Contest treffen konnte. Wahrscheinlich bekamen die Verantwortlichen Panik, dass sie so kurz davor waren den Contest ausrichten zu müssen und wollten in diesem Jahr sichergehen dass dies nicht passiert. In meinem inneren Ohr höre ich die Verantwortlichen sagen „Misch noch etwas Swing mit rein, damit gehen wir sicher dass der Song nicht gewinnt“

Destiny ist auf jeden Fall eine wundervolle Sängerin. Es könnte durchaus sein, dass sie auch mit diesem Song sehr weit vorne landen wird. Sie hat vom vergangenen Jahr noch eine sehr große Fanbase die sie sicher pushen wird. Ich habe aber Bedenken wegen des Bühnenauftritts. Wie soll den das Bublegum Video auf die große Bühne gebracht werden? Nun ja im Mai wissen wir mehr.

Polen 2021: Dann machen wir es eben selbst

Ich bin ja grundsätzlich für einen unpolitischen Contest. Aber manchmal kann man einfach nicht über die vielen, vielen negativen Kommentare hinwegsehen. So geschehen bei Polens ausgewähltem Song The Ride von RAFAŁ (Brzozowski). Die Polen hätten gerne Alicias erneute Teilnahme gesehen, allerdings hatten sie da nicht mit dem austragenden Sender TVP gerechnet. Anscheinend war es diesem nach dem eher mittelmäßigen Vorjahresbeitrag wichtig, in diesem Jahr mehr Einfluss auf das Gesamtpaket zu bekommen. Also wählte man gleich einen Angestellten des Senders, der schon einmal 2017 am polnischen Vorentscheid teilnahm und den zweiten Platz belegte. Ich finde es nicht ganz so verwerflich einen Angestellten direkt zu nominieren. Der Aufschrei unter den Fans ist bei einer Direktnominierung immer gleich exzessiv. Für mich ist die Hauptsache, das Gesamtpaket passt.

Glücklicherweise bekommen wir in diesem Jahr einen deutlich besseren Beitrag als im vergangenem Jahr. Der Song gibt einem direkt die The Weeknd Vibes und katapultiert einem zurück in die 80er. Passenderweise wurde der Videoclip im Neon Museum in Warschau gefilmt. Was so ein Song aber braucht ist ein vielseitiger Sänger. Bei RAFAŁ hat man das Gefühl er singt mit angezogener Handbremse um noch mehr Autotune zu ermöglichen. Deshalb wird aus dem Song ein sich drehender Einheitsbrei mit Retrosound. Ich mag den Song aber wirklich und würde mich freuen, wenn er ins Finale einzieht.

Schweiz 2021: Der Junge mit den großen Schuhen

Gjon Muharremaj, alias Gjon’s Tears musste in diesem Jahr in große Fußstapfen treten. Diese wurde aber von ihm selbst vorgegeben, denn es galt einen Nachfolger für das großartige, mitfavorisierte Répondez-moi zu finden. Lange mussten wir warten, bis endlich der neue Song mit dem Namen Tout l’Univers der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ähnlich wie beim Vorgänger erzählt uns Gjion wieder eine kleine Geschichte. Dieses Mal geht es um die Nachwirkungen eines Verkehrsunfalls. Passend dazu gibt es ein beklemmendes Video. Heraus kam ein musikalischer Gaumenschmaus erster Güte, der sich sofort auf sämtlichen Favoritenlisten ganz weit vorne einordnet. Bei einem Sieg sollten wir uns aber darauf einstellen, dass wir in den kommenden Jahren nur noch sanfte Männer mit Kopfstimme, wie Duncan Laurence und eben Gjion beim ESC sehen werden.
Es sieht in diesem Jahr sehr stark danach aus, dass wir einen französischen Siegertitel haben. Aktuell sind 2 der 3 favorisierten Songs in französisch.  Das gab es zuletzt 1988 mit Céline Dion mit Ne partez pas sans moi. Zeit wird es mal wieder!

Island 2021: Schaffen sie es erneut?

Ich bin immer wieder verwundert, wie groß die Erwartungen der Fans im Vorfeld der Songveröffentlichung waren. Es musste noch ein besserer Song gefunden werden als Think about Things vom vergangenem Jahr. Das war natürlich nahezu unmöglich. Den Ersteindruck des Pakets von Outfit und Song konnte es natürlich kein zweites Mal geben. Der gestern während des Mello Finales veröffentlichte Titel 10 Years ist ein absolut würdiger Nachfolger. Die Streicher zu Beginn sind interessant, wurden aber leider während des Songs nicht erneut aufgegriffen. Der Song hat einen ähnlichen Aufbau wie der Vorgänger, und ist nicht mehr und nicht weniger als ich erwartet hatte. Er wird sicher in den Top 10, wenn nicht gar in den Top 5 landen. Die aktuelle Retro Welle, der im diesjährigen Contest mindestens 5 Titel angehören, rechne ich Dadi, dessen Verdienst dies zweifellos ist, sehr hoch an.

Anstehende Veranstaltungen

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

LandInterpret(VE)Song
Albanien AlbanienAngela PeristeriKarma
Armenien Armenienzurückgezogenzurückgezogen
Aserbaidschan AserbaidschanSamira EfendiMata Hari
Australien AustralienMontaigneTechnicolor
Belgien BelgienHooverphonicThe Wrong Place
Bulgarien BulgarienViktoriaGrowing Up Is Getting Old
Dänemark DänemarkFyr og FlammeØve os på hinanden
Deutschland DeutschlandJendrik StigwartI Don’t feel Hate
Estland EstlandUku SuvisteThe Lucky One
Finnland FinnlandBlind ChanelDark Side
Frankreich FrankreichBarbara PraviVoilá
Georgien GeorgienTornike KipianiYou
Griechenland GriechenlandStefaniaLast Dance
Irland IrlandLesley RoyMaps
Island IslandDaði & Gagnamagnið10 Years
Israel IsraelEden AleneSet Me Free
Italien ItalienMåneskinZitti e buoni
Kroatien KroatienALBINATick Tock
Lettland LettlandSamanta TīnaThe Moon Is Rising
Litauen LitauenThe RoopDiscoteque
Malta MaltaDestinyJe Me Casse
Moldawien MoldawienNathalia GordienkoSugar
Niederlande NiederlandeJeangu MacrooyBirth of a New Age
Nordmazedonien NordmazedonienVasilHere I Stand
Norwegen NorwegenTIXFallen Angel
Österreich ÖsterreichVincent BuenoAmen
Polen PolenRafałThe Ride
Portugal PortugalThe Black MambaLove Is On My Side
Rumänien RumänienRoxenAmnesia
Russland RusslandManizhaRussian Woman
San Marino San MarinoSenhitAdrenalina
Schweden Schweden13.03.2021Melodifestivalen 2021
Schweiz SchweizGjon's TearsTout l'univers
Serbien SerbienHurricaneLoco Loco
Slowenien SlowenienAna SokličAmen
Spanien SpanienBlas CantóVoy a quedarme
Tschechien TschechienBenny CristoOmaga
Ukraine UkraineGo_ASHUM
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichJames NewmanEmbers
Weissrussland WeißrusslandGalasy ZMesta>Ya nauchu tebya (I'll Teach You)
Zypern ZypernElena TsagrinouEl Diablo
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