Moldawien 2021: Nicht jedes weiße Pulver ist Zucker

Ich finde ja es gibt kaum einen Komponisten, der so unsympathisch daherkommt wie Phillip Kirkorow. Er und sein Partner Dimitris Kontopoulos haben ja schon vergangenes Jahr das unsägliche Prison verbrochen. In diesem Jahr sollte der Titel besser ankommen, was liegt da näher schamlos von anderen abzukupfern? Hier bediente man sich dem rhythmisch Besten Song der vergangenen 20 Jahre, MARUVs Siren Song. Nun gut, der Song an sich ist durchaus abwechslungsreich und um Klassen besser als der des Vorjahres. Eine Qualifikation ist keineswegs sicher. Im gleichen Halbfinale steht mit Senhits Adrenalina ein ähnlicher Song zur Auswahl.

Belgien 2021: Wrong place, wrong time, wrong contest?

Mit Hooverphonic sind auch in Belgien die letztjährigen Vertreter erneut ausgewählt worden zum Eurovision Song Contest zu fahren. Nun haben sie ihren neuen Song The Wrong Place vorgestellt. Wie bei Roxen ist auch hier der Song nicht mehr ganz so melancholisch wie das letztjährige Release Me. Auch hier finde ich den Song besser als den im vergangenen Jahr. Ich spüre da ähnliche Vibes wie bei After Dark von Tito & Tarantula, der aber sicher immer noch um Klassen besser ist. Der Titel wird sicher in meiner persönlichen Playlist landen. Ob er große Chancen beim ESC haben wird bleibt abzuwarten.

San Marino 2021: Schwedischer, austauschbarer Einheitspop

Im vergangenen Jahr versuchte Senhit ihr Glück mit einem authentischen Discoschlager. In diesem Jahr wird ihr ein professionelles Popgerüst  von Joy und Linnea Deb (You, Heroes), Thomas Stengaard (You Let Me Walk Alone, Only Teardrops, S!ster), Jimmy Thörnfeldt u.v.a. übergestülpt. Sie wandelt damit zweifelsfrei auf den Pfaden Aserbaidschans, die im vergangenen Jahr einen sehr ähnlichen Song präsentierten, allerdings von anderen Komponisten. Ist der aktuelle Poptrend so universell, dass verschiedenen Komponisten nahezu die gleichen Songs schreiben? Zu allem Überfluss wurde auch noch ein Rapp-Part von Flo Rida eingesungen. In diesem Jahr ist es ja erstmals erlaubt den Background Gesang per Retorte einzuspielen und somit erspart man sie die Kosten den amerikanischen Rapper einfliegen zu lassen. Aber man muß sich zu Recht fragen, wo das hinführt? Im nächsten Jahr gibt es dann Serhat mit Madonna, oder Valentina Moneta mit Miley Cyrus? Eine Vorstellung, die ich nicht allzu prickelnd finde. Die Gefahr, den Contest im kommenden Jahr auszurichten werden die San Mariner wahrscheinlich nicht haben. Jurys verhindern eigentlich immer diese Art von Popsongs. Außerdem gibt es in  Moldawien einen ähnlichen Song. Was mich wundert ist, dass San Marino erstmals nicht kleckert sondern klotzt bei der Auswahl seines Songs. Sogar das Video ist eine Produktion auf höchsten Niveau. Normalerweise geben sie ihren Künstler noch nicht einmal Geld für die Garderobe. Wahrscheinlich steckt hier ein größerer Geldgeber dahinter.

Italien 2021: Quo Vadis, Italien?

Italien gehört ja, bis auf einige Ausnahmen, nie zu meinen Lieblingsländern beim Eurovision Song Contest. Außerdem haben sie die Angewohnheit bei ihrem Lieblingsfestival Sanremo immer die Songs auszuwählen, die ich nicht favorisiert hätte. In diesem Jahr haben sie aber überrascht, indem sie eine Glamrock Band mit dem für dieses Genre recht harten Song „Zitti e buoni“ als Gewinner gekührt haben. Ich habe jetzt grundsätzlich nichts gegen verschiedene Musikrichtungen aber mir gefällt der Song überhaupt nicht. Die Stimme des Frontmanns ist zu präsent und drängt die Musik in den Hintergrund. Außerdem ist sie recht nervig was den Song für mich zum bisher nervigsten macht, was Eurovision aktuell zu bieten hat. Sollte die Abmischung des Gesangs mit der Musik besser gelingen, könnte ich mich an den Song durchaus gewöhnen.

Eesti Laul 2021 – Amazing Play in Verona

Das diesjährige Eesti Laul besteht wie üblich aus einer Vorrunde in der die Songs eingereicht und ausgewählt werden, zwei Halbfinals und einem Finale. 164 Beiträge wurden bis zur Deadline am 6. November beim estnischen öffentlichen Rundfunk EER eingereicht. Davon waren 63 Songs ausschließlich auf estnisch. Eine Jury bestehend aus 12 Juroren, unter anderem mit Laura Pöldvere (ESC 2017 – Verona, Vorrundenaus) und Liis Lemsalu, der Gewinnerin der vierten Staffel von Estland sucht den Superstar bewertet und schließlich 24 Beiträge für die Halbfinals ausgewählt. Diese werden dann am 18.02. und 20.02. jeweils zur Hälfte auftreten und auf den Einzug in das am 06.03. stattfindende Finale hoffen. Dieses besteht dann aus 12 Teilnehmern. In den Halbfinalen werden 4 Finalisten von Juy und Televotern ausgewählt, zwei weitere ausschließlich über das Televoting.

Wie in den kleineren Ländern üblich, gibt es wieder viele Wiederholungstäter im Wettbewerb. Tatjana (Tanja) Mihhailova-Saar ist uns bereits von Eurovision Song Contest 2014 mit ihrem Song Amazing im Gedächtnis geblieben. Ebenso Jüri Pootsmann, der 2016 eigentlich nur spielen wollte (Play). Schließlich gibt es eine Rückkehr von Koit Toome der 1998 (Mere Lapsed, 12. Platz) und 2017 (zusammen mit Laura Pöldvere, Verona) beim ESC vertreten war. Dieser ist beim Eesti Laul gleich zweimal vertreten, einmal mit ihm selbst als Interpret und einmal als Komponist für Suured tüdrukud.

Beim Eesti Laul stoßen die Kritiker der Jurys regelmäßig an ihre Grenzen. Einige Interpreten werden von ihnen immer (zu Recht?) runter gevotet in der Hoffnung dass diese das Superfinale nicht erreichen. Beliebte Künstler dieser Kategorie sind Koit Toome (2017) und Uku Suviste (2017, 2019 und teilweise 2020 ). Die Televoter hingegen geben genau diesen Kandidaten Massen an Stimmen und so passiert es, ob man will oder nicht, dass Kandidaten mit denen man nicht rechnet das EEsti Laul gewinnen. In diesem Jahr war es aber anders. Wie in Litauen hätten sich auch die Esten den Vorentscheid komplett sparen können und wären besser bedient gewesen gleich Uku Suviste zu nominieren. Er hatte natürlich nach dem Erdrutschsieg und dem ausgefallenen Contest 2020 alle Sympathien auf seiner Seite. Der Song The Lucky One ist ähnlich wie der im vergangenen Jahr, gefällt mir persönlich aber besser. Schade ist es um Koit Toome, dessen Titel We could have been Beautiful sicher auch eine Bereicherung in Rotterdam gewesen wäre.

Finale

StartnummerInterpretTitelJuryJury - PunkteTelevotingTelevoting - PunkteGesamtSuperfinalePlatz
1Egert Milder"Free Again"2411212
2Suured tüdrukud"Heaven's Not That Far Tonight"342687
3Hans Nayna"One By One"4760610
4Ivo Linna, Robert Linna, Supernova"Ma olen siin"1802211
5Karl Killing"Kiss Me"618088
6Uku Suviste"The Lucky One"423121524081 1
7Sissi"Time"731231515357 3
8Jüri Pootsmann"Magus melanhoolia"59781512776 2
9Redel"Tartu"170779
10Koit Toome"We Could Have Been Beautiful"43410144
11Andrei Zevakin & Pluuto"Wingman"63104145
12Kadri Voorand"Energy"4455106

Halbfinale 1

Startnr.InterpretLied
Musik (M) und Text (T)
Runde 1     Runde 2 
JuryZuschauerstimmen
(Televoting & SMS)
GesamtPlatzZuschauerstimmen
(Televoting & SMS)
Platz
StimmenPunkteStimmenPunkte
1TanjaBest Night Ever
Timo Vendt, Tanja Mihhailova-Saar, Mihkel Mattisen
2Hans NaynaOne By One
M/T: Vahur Valgmaa, Hans Nayna
3WIIRALTTuuled
M/T: Pat Lyons, Martin Saaremägi
4KéaHypnotized
M/T: Ketter Orav, Sander Sadam, Alvar Antson
5Andrei Zevakin & PluutoWingman
M/T: Andrei Zevakin, Henry Orlov
6Karl KillingKiss Me
M/T: Karl Killing
7Nika MarulaCalm Down
M/T: Andrei Zevakin, Nika Marula, Daniil Kotilevits
8Egert MilderFree Again
M/T: Kaspar Kalluste, Matteo Capreoli, Egert Milder
9Tuuli RandÜks öö
M/T: Gevin Niglas, Kristel Aaslaid, Tuuli Rand
10Koit ToomeWe Could Have Been Beautiful
M/T: Joonas Parkkonen, Koit Toome, Peppina Pällijeff
11Kristin KalnapenkFind A Way
M/T: Kristin Kalnapenk, Hannes Agur Vellend
12Ivo Linna, Robert Linna, SupernovaMa olen siin
M/T: Rainer Michelson, Robert Linna

Halbfinale 2

Startnr.InterpretLied
Musik (M) und Text (T)
Runde 1     Runde 2 
JuryZuschauerstimmen
(Televoting & SMS)
GesamtPlatzZuschauerstimmen
(Televoting & SMS)
Platz
StimmenPunkteStimmenPunkte
1SissiTime
M/T: Sissi Nylia Benita, Andrei Zevakin, Kelly Tulvik
2Gram-Of-FunLost In A Dance
M/T: Martin Kuut, Kristel Aaslaid, Raul Ojamaa, Kostja Tsõbulevski, Mikk Simson
3Kadri VoorandEnergy
M/T: Kadri Voorand
4HelenNii kõrgele
M/T: Rob Montes, Jason Hunter, Renae Rain, Helen Randmets
5REDELTartu
M/T: Kristjan Oden, Indrek Vaheoja
6RahelSunday Night
M/T: Rahel Ollisaar, Frederik Küüts
7Uku HaasmaKaos
M/T: Uku Haasma, Henri Erik Tammai, Rudolf Toltsberg
8Heleza6
M/T: Karl Killing, Helena Põldmaa
9Uku SuvisteThe Lucky One
M/T: Uku Suviste, Sharon Vaughn
10Alabama WatchdogAlabama Watchdog
M/T: Ken Einberg
11Jüri PootsmannMagus melanhoolia
M/T: Jüri Pootsmann, Joonas Mattias Sarapuu, Jana Hallas, Aleksi Liski
12Suured tüdrukudHeaven's Not That Far Tonight
M/T: Koit Toome, Gevin Niglas, Karl Killing

Estland beim ESC:

Seit 1993 ist Estland beim Eurovision Song Contest mit dabei, oder vielmehr wollte sie mit dabei sein. Da in diesem Jahr aber mit Estland, Bosnien & Herzegowina, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Slowenien und der Slowakei sage und schreibe 7 Länder debütieren wollten, gab es einen osteuropäischen Vorentscheid. In diesem qualifizierten sich Slowenien, Bosnien & Herzegowina und Kroatien. 2001 schafften sie ihren ersten Sieg mit dem Titel „Everybody“ von Tanel Padar/Dave Benton/2XL. 10 Mal konnten sie sich bereits nicht fürs Finale qualifizieren.

Dansk Melodi Grand Prix 2021

Am 06. März um 20 Uhr findet der Dansk Melodi Grand Prix 2021 statt. Es konnten sich alle bewerben, die einen engeren Bezug zu Dänemak haben, entweder selbst Dänen sind oder Ehepartner, Einwohner, und Ähnliches. Auch Einwohner der Färöer oder von Grönland konnten sich bewerben. Das 8 Teilnehmer fassende Feld inkludiert Mike Tramp, der bereits 1978 mit 17 als Teil der Gruppe Mabel Dänemark beim Eurovision Song Contest mit dem Song Boom-boom vertreten konnte. Damals gab es einen 16 Platz von 20 Teilnehmern.

Dänemark gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingslndern beim ESC. Zu gewöhnlich sind die Songs die sie beim Dansk Melodi Grand Prix zum Contest schicken. Alles voran den schrecklichen Cliché Love Song von 2014 oder den Atemlos Klon von Soldier X 2016. Erst mit Anja, meinem Guilty Pleasure von 2017 und Rasmussen 2018 wurden die Songs besser. Die letzten beiden Jahren waren die ausgewählten Songs dann auch eher wieder mittelmaß. Beim vorherigen Durchhören der aktuellen Songs konnte ich keinen finden, den ich so richtig gut fand. Gestern Abend bei der Liveversion gab es dann doch den ein oder anderen Titel an den ich mich gewöhnen konnte. Alles voran der wunderbar trashige Discoschlager Øve os på hinanden von Fyr og Flamme. Gleichwertig dahinter kamen dann Emma und The Cosmic Twins. Aber wie immer sind die Dänen bei den favorisierten Songs nicht unbedingt meiner Meinung. Immerhin konnten wir uns auf einen kleinen gemeinsamen Nenner einigen: Fyr og Flamme durften neben Chief 1 & Thomas Buttenschøn und Jean Michel ins Superfinale. Hier gewannen dann auch völlig verdient Fyr og Flamme. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sie das trashige in ihrem Auftritt in Rotterdam beibehalten. Hier funktioniert nämlich nur das Gesamtpaket.

Hinter Fyr og Flamme stehen der Schauspieler und Comedian Jesper Groth als Leadsänger und der wandelbare Musiker Laurits Emanuel. Die Musik der beiden ist nicht nur bei Øve os på hinanden sehr an die 80er Jahre angelehnt sondern auch bei ihren anderen Songs Menneskeforbruger oder Kamæleon, die beide zusammen bei Spotify über 3 Millionen Hörer haben. Schön zu sehen, dass der Musikstil nicht ausschließlich für den Dansk Melodi Grand Prix ausgegraben wurde, sondern dass sie tatsächlich diese Art der Musik spielen. Der Song wird übrigens in der Landessprache bleiben, was direkt nach dem DMGP bekannt gegeben wurde. Kommende Woche wird für den Fall, dass die Künstler wegen Corona nicht nach Rotterdam reisen können, die für jedes Land obligatorische Backup Performance aufgenommen. Vermutlich wird diese wegen der kurzen Zeit ähnlich dem aktuellen Auftritt ausfallen.

InterpretLied
Musik (M) und Text (T)
SuperfinaleTelevoting
Chief 1 & Thomas ButtenschønHøjt over skyerne
M/T: Chief 1, Thomas Buttenschøn, Nermin Harambasic
329%
Nanna OliviaHvileløse hjerter
M/T: Anna David, Nicolai Levring, Casper Sørensen
The Cosmic TwinsSilver Bullet
M/T: Lise Cabble, Gisli Gislason, Rasmus Duelund, August Emil
Claudia CampagnolAbracadabra
M/T: Melanie Wehbe, Emil Lei, Louis Jarto
Mike TrampEverything Is Alright
M/T: Mike Tramp
Fyr og FlammeØve os på hinanden
M/T: Laurits Emanuel
137%
Emma NicolineStår lige her
M/T: Jeppe Pilgaard, Jacob Jørgensen, Emma Nicoline Winther Nielsen, Adam Kalwa, Patricia Namakula Mbabazi
Jean MichelBeautiful
M/T: Clara Sofie Fabricius, Johannes Nymark, Jesper Hjersing Sidelmann, Andreas Jensen
234%

Breaking News: Armenien verzichtet auf diesjährigen Eurovision song Contest

Soeben wurde bekannt, dass Armenien seine Teilnahme am diesjährigen Eurovision Song Contest zurückgezogen hat. Der Wortlaut des armenischen Senders AMPTV lautet wie folgt:

After careful and detailed discussions, the Public Television Company of Armenia has decided to withdraw from the Eurovision Song Contest 2021, considering the latest events, the shortness of production time as well as other objective reasons that make the proper participation of Armenia at ESC 2021 impossible.

Auch die EBU hat sich bereits dazu geäußert in form von Martin Österdahl, des Executive Supervisors des ESC:

The EBU community is deeply sorry that AMPTV has decided to withdraw from participating in this year’s Eurovision Song Contest. Armenia have a great record at the Eurovision Song Contest and always bring excitement and quality performances to the stage. We understand the reasons for their withdrawal and we will miss their hard working and professional delegation in Rotterdam. We very much hope to welcome Armenia back in 2022.

Leider hat sich jetzt eines meiner Lieblingsländer aus dem Contest verabschiedet. So ein bischen konnte man das vorausahnen, dass die Armenier nicht so ganz unlädiert aus dem Krieg mit Aserbaidschan zurückgekehrt sind. Da ist es nur konsequent die Teilnahme an so einem Ereignis wie des ESC schließlich abzusagen. Sie können natürlich jetzt mit einer saftigen Vertragsstrafe rechnen, da die Frist für eine Absage lange verstrichen ist. So wie es aussieht ist das aber nur ein einmaliger Aussetzer. 2022 sollten sie wieder mit dabei sein. Trotzdem Schade!

Rumänien 2021: Roxen – Amnesia

Ein bischen überrumpelt wurde ich von Rumänien, die ihren Song für Roxen erst am 10 März bekannt geben wollten. Nun wurde dieser bereits Tage vor dem Veröffentlichungsdatum der breiten Öffentlichkeit veröffentlicht. Hinter den Kulissen war ausschließlich eine Jury berechtigt zwischen verschiedenen Songs abzutimmen. Das Publikum blieb anders als im letzten Jahr außen vor. Als Konsens wurde uns der Song Amnesia präsentiert. Ob es sich um den perfekten Song, wie vom Sender versprochen handelt, wird man in Rotterdam sehen. Für mich ist der Song zwar mainstreamiger als das letztjährige Alcohol You aber dadurch auch hörbarer. Leider geht dadurch die Persönlichkeit von Roxen etwas flöten. Das melancholische fehlt fast komplett. Leider könnte dadurch der Song völlig untergehen. Die Gefahr das Finale nicht zu erreichen hängt in diesem Jahr wie ein Damoklesschwerd über Rumänien.

Ana Soklič – Amen

Mit deutlich höheren Erwartungen als beim deutschen Beitrag war ich auf den neuen Wettbewerbssong von Ana Soklič gespannt. Ihr Titel im vergangenem Jahr Voda, war schließlich einer meiner Lieblingssongs, auch wenn sich das dann erst im Laufe des Jahres herauskristallisierte. Der neue Song Amen brauchst sich da keine Sorge zu machen. Vorab muss man sagen dass einer der Komponisten, wie auch schon bei Conchitas Gewinnersong Rise like a Phoenix, Charlie Mason ist. Die beiden anderen, Bojan Simončič und Žiga Pirnat schrieben bereits Voda,  Amen startet langsam aber steigert sich dann immer mehr zu einem kraftvollen Crescendo zum Refrain hin. Leider bleibt dieser ein wenig unter seinen Möglichkeiten und ist deutlich schwächer als bei Voda. Dennoch kommt die hervorragende Stimme von Ana voll zur Geltung und sie kann noch mehr zeigen was für eine Top Sängerin sie doch ist. Auch die Gospel Elemende des Song gefallen mir ausnahmsweise sehr gut. Leider ist der Titel des Songs identisch mit dem von Vincent Bono aus Österreich. Immerhin ist die Gefahr einer Verwechslung nicht so groß wie 2015 bei Malta und Georgien, da es sich hier nicht um zwei Sängerinnen in ähnlichem Outfit handelt, aber trotzdem ist das etwas ungünstig. Dennoch: Ich liebe diesen Song!

Lesley Roy – Maps

Am Mittwoch wurde der neue Song von Lesley Roy mit dem Namen Maps veröffentlicht. Für meinen Geschmack ist er etwas zu eintönig. Man konnte ja erwarten, dass die Stilrichtung gleich bleibt und ein ähnlicher Song wie im vergangenen Jahr ausgewählt wird aber da, wo bei Story of my Life noch etwas Abwechslung vorhanden war, wir hier gnadenlos durchgesungen. Das Trommeln find ich aber spannend und es gibt dem Song etwas Flair. Alles in Allem ist der Song nett anzuhören aber auch nach 5 Minuten wieder vergessen. Ich glaube nicht dass er großen Eindruck im Halbfinale hinterlassen wird. Auch gesanglich wirkt Lesley im Video eher schwach. Life sollte sie das besser können um mich vielleicht doch noch von dem Song zu überzeugen.

Anstehende Veranstaltungen

  1. Melodi Grand Prix 2022 – Delfinale 2

    Januar 22 @ 19:50 - 21:05
  2. Pabandom iš naujo! 2022 – Heat 3

    Januar 22 @ 20:00 - 21:40
  3. Benidorm Fest 2022 – 1. Halbfinale

    Januar 26 @ 22:40 - 23:50
  4. Benidorm Fest 2022 – 2. Halbfinale

    Januar 27 @ 22:40
LandInterpret(VE)Song
Albanien AlbanienRonela HajatiSekret
Armenien Armenien
Aserbaidschan AserbaidschanInterne AuswahlInterne Auswahl
Australien Australien26.02.2022Eurovision 2022 – Australia Decides
Belgien BelgienJérémie MakieseInterne Auswahl
Bulgarien BulgarienIntelligent Music Project
Dänemark Dänemark05.03.2022Dansk Melodi Grand Prix 2022
Deutschland DeutschlandUnser Lied für Turin
Estland Estland12.02.2022Eesti Laul 2022
Finnland Finnland26.02.2022Uuden Musiikin Kilpailu 2022
Frankreich FrankreichEurovision France, c’est vous qui décidez! 2022
Georgien GeorgienCircus MircusInterne Auswahl
Griechenland GriechenlandAmanda TenfjordInterne Auswahl
Irland IrlandEurovision 2022 Late Late Show Special
Island Island05.03.2022Söngvakeppnin 2022
Israel IsraelX Factor Israel
Italien Italien05.02.2022Sanremo-Festival 2022
Kroatien KroatienDora 2022
Lettland Lettland12.02.2022Supernova 2022
Litauen Litauen12.02.2022Pabandom iš naujo! 2022
Malta MaltaMalta Eurovision Song Contest 2022
Moldawien Moldawien05.03.2022Vorentscheid
Niederlande NiederlandeS10
Nordmazedonien NordmazedonienZa Evrosong 2022
Norwegen Norwegen19.02.2022Melodi Grand Prix 2022
Österreich ÖsterreichInterne AuswahlInterne Auswahl
Polen Polen15.02.2022
Portugal Portugal12.03.2022Festival da Canção 2022
Rumänien Rumänien05.03.2022Selecția Națională 2022
Russland Russland
San Marino San Marino19.02.2022Una voce per San Marino
Schweden Schweden12.03.2022Melodifestivalen 2022
Schweiz SchweizInterne AuswahlInterne Auswahl
Serbien SerbienRTS Takmičenje za Pesmu Evrovizije
Slowenien SlowenienEMA 2022
Spanien Spanien29.01.2022Benidorm Fest 2022
Tschechien TschechienWe Are DomiLights Off
Ukraine UkraineWidbir 2022
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichInterne AuswahlInterne Auswahl
Weissrussland WeißrusslandAusschluß aus der EBU
Zypern ZypernInterne AuswahlInterne Auswahl
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