Ungarn 2019 – Papa(i) zum Zweiten

Man stelle sich vor, Deutschland würde einen Vorentscheid ausrichten bei dem ausschließlich 4 Jurymitglieder die Macht hätten einen Beitrag auszusuchen. Man würde dann proforma in jeder der drei Vorrunden einen zusätzlichen Startplatz vergeben, der ausschließlich über Televoting bestimmt wird. Diese drei us den drei Vorrunden kann man ja im Halbfinale wieder loswerden. Und falls die zuschauer es dann doch irgendwie schaffen einen ihrer Favorisierten Acts ins Finale zu wählen, dann kann man die ja dort wieder aussortieren, denn die Teilnehmer im Superfinale werden wiederum ausschließlich von der Jury bestimmt. So kann man sicher gehen, dass ausschließlich die 4 von der Jury favorisierten Acts auch ins Finale kommen. Den Shitstorm mag man sich hierzulande gar nicht vorstellen.

In Ungarn wundert sich da aber wohl niemand drüber oder war es nur in diesem Jahr sehr extrem? Die drei Publikumslieblinge aus der Vorrude, yesyes, USNK und DENIZ wurden dann allesamt in ein Halbfinale gesteckt und kamen unisono natürlich auch nicht weiter. Für die beiden Publikumsfavoriten aus den Halbfinalen The Middletonz und Fatal Error war dann vor dem Superfinale Schluß. Zum Glück war dann doch noch der in Ungarn seit seinem 6. Platz beim ESC 2017 sehr beliebte Joci Pápai dabei, für den die Zuschauer ja sicher stimme würden, wenn alle anderen Publikumsfavoriten erst einmal eliminiert sind.

Jetzt nicht falsch verstehen, Joci Pápai ist eine wunderbare Wahl für den diesjährigen Song Contest aber die Art der Vorauswahl ist mehr als fraglich.

Startnr.InterpretLiedJuryvoting   Gesamt2. RundePlatz
F. NagyL. VinczeM. MezőM. Both
1The MiddletonzRoses4486-7
2Oláh GergőHozzád bújnék08
3Nagy BogiHolnap106162-4
4Fatal ErrorKulcs886-7
5Joci PápaiAz én apám10106261
6Szekér GergőMadár, repülj!48125
7Acoustic PlanetNyári zápor6610222-4
8Varga BenceSzótlanság488202-4
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